Geschichte des Sportkegelclubs Eintracht Eslarn
Eslarner gehen in die Vollen

Das erste Regionalligateam mit Gründervorsitzendem Anton Gleißner, Josef Klier und Reinhold Forster (vorne, von links) sowie Hans Wessel, Eugen Frölich, Richard Gärth und dem damaligen Vorsitzenden Rudolf Will (hinten, von links). Bild: gz
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Eslarn
05.11.2016
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Die ersten Kugeln des Sportkegelclubs "Eintracht" Eslarn rollen 1971 auf den zwei Bahnen in der ehemaligen Gaststätte "Zum Golfstüberl". Bis zum größten sportlichen Erfolg dauert es bis 1987.

Die Geschichte des örtlichen Kegelsports eröffneten 19 Sportler am 18. Juni 1971. Anlass der Gründung für den Sportkegelclub (SKC) "Eintracht" war der Bau einer Kegelbahn in der damaligen Gaststätte "Zum Golfstüberl" durch das Busunternehmen Bösl. Die ehemalige Wirtsstube unterhalb der Firma nutzten viele zum gemütlichen Beisammensein und zur sportlichen Betätigung.

Flossenbürger an der Spitze


Das zunehmende Interesse führte zum Bau einer zweiten Kegelbahn. In geselliger Runde entstand der Gedanke zur Vereinsgründung. Treibende Kraft war Anton Gleißner aus Flossenbürg, der 1968 nach Eslarn heiratete und mit den Gründungsmitgliedern Reinhold Bösl, Siegfried Bösl, Josef Freisleben, Josef Karl, Fritz Wolf, Max Karl, Bruno Lang, Hans Lang, Franz Liegl, Johann Linsmeier, Helmut Mathy, Roman Stephan, Gerhard Urban, Ludwig Voit, Hans-Jürgen Wessel, Hans Wild, Rudolf Will und Otto Wunderlich den SKC "Eintracht" ins Leben rief. Ideengeber Gleißner wurde Gründervorsitzender, Hans Wild zum Stellvertreter und Herbert Möstl zum Schriftführer sowie Kassier gewählt. Die erste Kegelmannschaft startete am 15. September 1971 in den Spielbetrieb. Zwei Jahre später standen fünf Herrenteams auf der Bahn. Kurz darauf folgte das sechste und 1978 eine Damenmannschaft, die mit dem Aufstieg in die Oberpfalzliga ein Aushängeschild war.

Nach dem Beitritt in den Bayerischen Landessportverband und dem Eintrag ins Vereinsregister führte die Eintracht ab 1980 den Zusatz e. V. In die Zeit des sportlichen Erfolgs fiel die Hiobsbotschaft, dass das Lokal verkauft und die Kegelbahn im Golfstüberl abgerissen werden sollte. Der Kegelclub stand über Nacht ohne Bahnen da, der weitere Fortbestand war gefährdet.

Die noch ausstehenden Begegnungen der Saison 1982 wurden auf den Bahnen im Bischof-Wittmann-Haus in Pleystein gespielt. Am 30. April 1982 fanden die Kegler im hiesigen Pfarrheim eine neue Bleibe. Mit dem Eröffnungsspiel "Eintracht" gegen RW Vohenstrauß und der Absolvierung des Bundeskegel-Sportabzeichens wurden diebeiden neuen Kegelbahnen eingeweiht. Ein Höhepunkt war das Pokal- und Preiskegeln mit 108 Teams.

Aufstieg in Regionalliga


Der größte sportliche Erfolg folgte 1987 mit dem Aufstieg in die Regionalliga Mittelfranken/Oberpfalz. Wegen der geforderten vier Bahnen mussten die Eslarner teilweise nach Saubersrieth ausweichen. 1989 war die Grundsteinlegung für eine Vierbahnenanlage im Sportzentrum an der Freizeitanlage "Atzmannsee". 1990 folgten die Einweihung und das Eröffnungsspiel gegen Moosbach.

2002 schaffte der SKC den erneuten Aufstieg in die Regionalliga. Zudem gründete man eine zweite Damenmannschaft und ein gemischtes Team. Nicht unerwähnt bleiben sollte die langjährige Schiedsrichtertätigkeit von Ehrenvorsitzenden Rudolf Will und die Ernennung von Rainer Bauriedl, Renate und Anton Gleißner zu Ehrenmitgliedern. Einmalig in einem Verein dürfte ein Ehepaar als Führungsteam sein. 2005 standen Anton und Renate Gleißner an der Spitze. In den 45 Vereinsjahren übernahm Anton Gleißner von 1971 bis 1984 und von 1996 bis 2010 an der Vereinsspitze Verantwortung. Weitere Vorsitzende waren Will von 1984 bis 1996 und Georg Zierer ab 2010, der bis heute den SKC führt. Momentan hat die "Eintracht" 130 Mitglieder. Im Spielbetrieb sind zwei Herrenteams, eine Damenmannschaft und ein gemischtes Team.
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