Heimatfest und Ortsjubiläum - Festzelt und Schausteller im südlichen Bereich des Atzmannssees
Doppelter Grund zum Feiern

Vermischtes
Eslarn
25.07.2015
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Das Heimatfest mit vielen musikalischen, kulturellen und geselligen Angeboten ist ein Besuchermagnet. Die Eslarner feiern vom 31. Juli bis 9. August nicht nur die 24. Veranstaltung dieser Art, sondern auch das 775-jährige Ortsjubiläum. Schirmherren sind Staatssekretär Florian Pronold, Regierungspräsident Axel Bartelt und Altlandrat Simon Wittmann.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Eslarn im Jahr 1240. Die Tradition der Heimatfeste wurde 1891 ins Leben gerufen - durch Landsleute, die meist aus beruflichen Gründen abgewandert waren. In unregelmäßigen Abständen organisierten die landsmannschaftlichen Vereinigungen aus München, Nürnberg, Zwickau/Sachsen, Crimmitschau/Sachsen und Gelsenkirchen-Buer" Fahrten in die alte Heimat.

Das erste Heimatfest unter der Regie der Marktgemeinde Eslarn fand im Jahr 1935 statt. Nach den Auflösungen der Heimatvereine in Sachsen und Nordrhein-Westfalen halten die Münchener und Nürnberger bis heute die Tradition aufrecht. Ab 1950 entschieden sich Marktgemeinde und Heimatvereine, die Treffen in einem fünfjährigen Turnus fortzusetzen.

Die Ankunft der "Verwandten und Freunde in der Heimat" mit dem legendären Eslarner Bockl-Zug wurde am Bahnhof jahrzehntelang mit Blasmusik gefeiert. Nach dem Abbau der letzten Schienen 1995 verlegte die Gemeinde den Empfang zentral auf den Marktplatz.

Mit dabei sind heuer Abordnungen der tschechischen Patenstadt Bela nad Radbuzou, der Bundeswehr-Patenkompanie Oberviechtach, örtliche Vereine sowie die Heimatvereine Nürnberg und München. Eine Augenweide sind sicherlich wieder die Festdamen, -mädchen und -burschen.

Festzelt und Schausteller finden mit Buden und Fahrgeschäften auf dem Festplatz im südlichen Bereich des Atzmannsees Platz. Mit dem Festabzeichen (fünf Euro) haben die Besucher freien Eintritt zu fast allen Veranstaltungen, auch für das klassische Konzert und das Markttreiben. Sollte jemand nur den Markttag besuchen, werden zwei Euro "Pflasterzoll" einbehalten.
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