Heimatverein „Eslarner in München e.V.“ feiert 120-jähriges Bestehen
„Ein Eslarner bleibt ein Eslarner“

Nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan in München-Sendling versammelte sich die Jubiläumsgesellschaft im Vereinslokal "Wirtshaus in Sendling". Vorsitzender Otto Wild hieß die komplette "Eslarner Familie" willkommen. Bild: buc
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Eslarn
27.10.2016
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Eslarn/München. Der Heimatverein der Eslarner in München ist stolz auf sein 120. Vereinsjahr. Mit dem Bus reisten Vereine, Freunde, Chor und die "Zoiglblosn" aus Eslarner an. Pfarrer Erwin Bauer, Pater Felix und Geistlicher Rat Herbert Zimmermann zelebrierten den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan in München-Sendling.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Agnes Härtl und Gerti Bauer übernahmen das Lektorenamt, Gregor Härtl sang die Psalmen. Unter der Leitung von Stefan Karl brillierte der Eslarner Kirchenchor und Martina Brenner an der Orgel mit der Messe "Missa Tertia" von Michael Haller. Anschließend versammelte sich die Jubiläumsgesellschaft im Vereinslokal "Wirtshaus in Sendling". Nach dem musikalischen Auftakt der "Zoiglblosn" hieß Vorsitzender Otto Wild die "Eslarner Familie" willkommen.

Bedeutung der Heimat


Er verstand es hervorragend, den Bogen von der Vereinsgründung bis zur Gegenwart zu spannen, und ließ wichtige Ereignisse im Streifzug vorbei fließen: "Nur wer die Heimat verlassen muss, weiß, was Heimat bedeutet. Ein Eslarner bleibt ein Eslarner, gleich wohin es ihn bei der Suche nach einer Existenz verschlagen hat." Wild betonte, dass getreu diesem Motto, die Verbindung zur Oberpfälzer Heimat, die Kameradschaft und die Geselligkeit im Vereinskreis noch heute im Sinne der Gründerväter gepflegt wird. Selbstverständlich wurde auch den Verstorbenen des Vereins gedacht.

In die Rolle des "Münchner Kindls" schlüpfte Franziska Hilpert, die einen Prolog vortrug. Bürgermeister Reiner Gäbl zeigte sich beeindruckt von der rührigen Gemeinschaft des Heimatvereins. Er sehe eine gute Zukunft für Verein und Heimatfeste. Nach launigen Grußworten durch den Vertreter der Landeshauptstadt München, Stadtrat Otto Seidl, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Oberpfälzer Heimatvereine, Dieter Ganzenmüller, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Neukirchen beim Hl. Blut und Umgebung in München, Karl Brandl, dem Vorsitzenden des Oberpfälzer Waldvereins Eslarn, Josef Frischmann, und dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Eslarn, Gregor Härtl, standen die Ehrungen auf der Tagesordnung.

Von silbernen 25 bis zu goldenen 50 Mitgliedsjahren erhielten sieben Frauen und Männer, darunter auch Anneliese Michl, die Frau des verstorbenen Landtagsabgeordneten Ernst Michl, Auszeichnungen.

Bürgermeister Gäbl überreichte dem Verein eine neue Fahnenspitze in Messing. Der "Pfälzer Löwe" mit der Bayerischen Wappenraute sei die wertige Krone für die Traditionsfahne. Gäbl erhielt für seine Bürgermeisterkette eine Gedenkmedaille "500 Jahre Reinheitsgebot" sowie ein Urpositionsblatt mit dem Pfrentschweiher von 1851. Zweiter Vorsitzender des Heimatvereins, Heinrich Kleber, übernahm die Verabschiedung. Stolz sang die Gemeinschaft das "Eslarner Lied" und die "Bayernhymne". In den späten Abendstunden traten die Eslarner die Heimfahrt an.

EhrungenDer Heimatverein der Eslarner in München ehrte langjährige Mitglieder. Ausgezeichnet wurden für 25 Jahre Cordula Sigl und Josef Hilpert. Seit 40 Jahren sind Rita Linge und Gerhard Völkl dabei. Auf 50 Jahre bringen es Gertraud Reis, Karl Ertl junior und Anneliese Michl. (buc)
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