Jagdgenossenschaft Gmeinsrieth: Hunde bereiten Probleme
Begrenzter Wildschaden

Vermischtes
Eslarn
01.04.2016
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Der Jagdpächter der Jagdgenossenschaft Gmeinsrieth berichtete in der Zoiglwirtschaft "Strehern" von 18 erlegten Rehen. Ein Problem sind wie schon im Vorjahr streunende Hunde.

(gz) In der Runde der 21 Jagdgenossen begrüßte Vorsteher Georg Hanauer auch Förster Rudi Stadler als Vertreter vom Forstbetrieb. Er dankte dem Jagdpächter Hans Hanauer, seine Mitbegeher Markus Dirscherl und Hans Sperl für die gute und einvernehmliche Zusammenarbeit. Georg Hanauer erinnerte an das Verbissgutachten, das von den Jagdgenossen einstimmig akzeptiert wurde.

Der Abschussplan konnte trotz der 18 Rehe, wovon 4 dem Verkehr zum Opfer fielen und 4 tot aufgefunden wurden, nicht erfüllt werden. Jäger Hans Hanauer vermutet, dass die getöteten Rehe von unbekannten Tieren, eventuell von streunenden Hunden gerissen wurden. Das Hunde das Wild im Jagdrevier beunruhigen, wurde bereits im vergangenen Jahr angesprochen.

Des Weiteren habe er 11 Füchse, 24 Wildschweine, 2 Dachse und 4 Marder erlegt. "Vor dem ersten Wiesenschnitt bitte ich die Landwirte um Mitteilung, damit ich die Rehkitze aus der Wiese entfernen kann", fügte der Pächter an. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten konnte der Wildschaden in Grenzen gehalten werden.

Dem Antrag von Hans Hanauer, die Begehungsscheine von zwei auf vier Mitbegeher zu erweitern, stimmten alle zu. Dem vorgetragenen Wunsch eines Jagdgenossen, finanzielle Mittel aus der Genossenschaftskasse für die Instandhaltung der Feld- und Waldwege zu verwenden, fand einhellige Zustimmung.

Auch Bürgermeister Reiner Gäbl sicherte seine Unterstützung bei der Wegesanierung und die Übernahme anteiliger Kosten für die Instandhaltung der Feldwege zu.
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