Jagdgenossenschaft Gmeinsrieth
Wolf und Luchs keine Gefahr

Vermischtes
Eslarn
21.04.2017
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(gz) Jagdpächter Hans Hanauer wies die 19 Jagdgenossen in der Versammlung in der Zoiglwirtschaft "Zum Strehern" auf einen erfüllten Abschussplan im Revier der Jagdgenossenschaft Gmeinsrieth hin. Bürgermeister Reiner Gäbl sicherte für die erforderliche Instandhaltung der Wege einen finanziellen Anteil durch die Gemeinde zu.

Aus Zeitgründen konnte der Gemeindebauhof die erforderlichen und vorgesehenen Wegeausbesserungen noch nicht umsetzen. Gäbl versicherte, dass Bauhofleiter Anton Hochwart sich mit dem Jagdvorstand vor der Umsetzung der Maßnahme abstimmen werde. Die Jagdgenossen hatten die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für den Wegebau bereits in einer anderen Zusammenkunft einstimmig beschlossen.

Im Jagdrevier sollen sich vereinzelt Wolf und Luchs unter die Wildpopulation mischen, wobei die beiden scheuen Raubtiere laut Forstbeamten Rudolf Stadler vom Forstrevier Schönsee keine Gefahr für die Menschen darstellen. Im Wald nichts zu suchen haben streunende Hunde, waren sich Wildheger und Jagdgenossen einig. Der Vertreter des Forstbetriebs Flossenbürg informierte außerdem über den Kreisjägermeisterbeschluss und über die Auswirkungen auf die Jagd. Über die Ein- und Ausgaben berichtete stellvertretend Wolfgang Kleber. Da eine Umsatzsteuer erst ab einen Betrag von 17 500 Euro auf den Jagdpacht erhoben werde, waren in diesem Jagdjahr keine Abgaben erforderlich.

Rehkitze in Wiesen


Jagdpächter Hanauer informierte, dass zwei Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer fielen und ein Reh von einem anderen Tier gerissen wurde. In dem Zusammenhang machte Hanauer auf streunende Hunde im Revier aufmerksam. Des Weiteren wurden 14 Füchse, 18 Wildschweine, 2 Reiher, 2 Krähen, 6 Elstern und ein Waschbär erlegt. Der genehmigte Abschuss von Sikawild musste zurückgestellt werden, da bei der Jagdausübung keines der Tiere gesichtet wurde. "Die Landwirte bitte ich, vor dem ersten Wiesenschnitt um Mitteilung, damit ich die Rehkitze aus der Wiese entfernen kann", sagte der Sprecher. Einen Antrag auf Abschuss eines Bibers bei auftauchenden Schäden könne nur der Grundeigentümer jeweils bis 15. März eines Jahres ans Landratsamt stellen.

Durch die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten, Jagdgenossen und dem Jagdpächter seien die Wildschäden auf ein Minimum reduziert worden, sagte Jagdvorsteher Georg Hanauer abschließend.
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