Josef Egerer
Mesner mit Leib und Seele hört auf

Josef Egerer verlässt nach über 40 Jahren die Kommandobrücke in der Sakristei. Seine Ehefrau Maria Egerer ging schon vor Jahren als unterstützende Mesnerin in den Ruhestand. Bild: gz
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Eslarn
19.11.2016
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(gz) Beim Christkönigsfest am Sonntag, 20. November, geht nicht nur ein Kirchenjahr zu Ende, sondern auch die Ära von Josef Egerer . Der Mesner tritt nach 40 Jahren verdienstvoller und überaus verlässlicher Tätigkeit auf eigenem Wunsch in den Ruhestand. Der bescheidene 81-Jährige war Mesner mit Leib und Seele. Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen wünscht er sich keine offizielle Verabschiedungsfeier, sondern möchte leise "Servus" sagen.

Seit 1975 wirkte er als tragende Säule und wichtiger Ansprechpartner. Die Kirche war für Egerer eine Art "zweites Zuhause". Pflichtbewusst war er täglich beim Aufsperren der erste und Zusperren der letzte in der Kirche. Da das Sammeln des Opfergelds bei besonderen Anlässen einige Zeit beanspruchte und es zum Wandlungsläuten manchmal knapp wurde, war er um jede unterstützende Hand stets dankbar. Außerdem beobachtete er den baulichen Zustand und die technischen Anlagen des Gotteshauses und packte beim Aufstellen der Krippe, des Adventkranzes und Weihnachtsbaums mit an. Damit gehört Egerer neben den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu den "größten Schätzen" der Pfarrei.

Vor Jahren haben die Verantwortlichen bereits seine Ehefrau Maria Egerer als helfende Mesnerin nach 35-jähriger Mitarbeit verabschiedet. Im Namen der Pfarrei, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats dankte Pfarrer Erwin Bauer "seinem loyalen Mesner" für den opferbereiten Einsatz und sein stetes Engagement um das Kirchenamt und wünschte ihm verbunden mit bester Gesundheit einen verdienten und erfüllten Ruhestand.
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