Jubiläumsausstellung im Pfarrheim weckt bei Besuchern viele Erinnerungen – Berühmte ...
Reise durch 125 Jahre Kolpinggeschichte

Vermischtes
Eslarn
29.06.2016
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Zum Kolpingjubiläum gehörte auch eine sehenswerte Bilderausstellung im Pfarrheim. Die Bilder zeigten in einzelnen Etappen den Weg von der Gründung des Gesellenvereins am 8. August 1891 bis zu aktuellen Aktionen der Kolpingsfamilie und des Familienkreises. Vorsitzender Gregor Härtl dankte bei der Eröffnung seinem Stellvertreter Georg Bauer und dem Beisitzer Siegfried Sier für die Zusammenstellung der Fotos und gleichzeitig allen Bilderspendern für die Unterstützung.

Kostbarstes Stück


"Die beiden haben viel Zeit in die Ausstellung gesteckt, aber es hat sich gelohnt", freute sich Härtl. Im bebilderten Rückblick durfte auch das Kostbarste der Kolpingsfamilie, die erste Vereinsfahne des Gesellenvereins vom 20. Mai 1894, nicht fehlen. Besonderes Interesse an dem Banner mit dem Gemeindewappen und dem Spruch "Gott segne das ehrsame Handwerk" zeigte der kommissarische Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingbezirk aus Abensberg. "Wir hatten eine ähnliche alte Fahne aus dem 19. Jahrhundert, jedoch kam diese leider abhanden", bedauerte er. Die Abbildung des Schutzheiligen der Kolpingsfamilie, dem heiligen Josef, auf der Rückseite der Eslarner Fahne sei früher sehr verbreitet gewesen. Die Fahne habe den Gesellenverein in den folgenden Jahrzehnten nach der Gründung lange begleitet und wird heute als kostbares Gut in einem Schrank aufbewahrt.

Mit den Worten "genießt die Bilder" und die tollen Schnappschüsse eröffneten Härtl und Festleiterin Agnes Härtl die Schau. Während der Festtage bewunderten die Besucher die kleine Galerie im Pfarrheim und viele rätselten über manche abgebildete Personen.

Mit dem Abdruck des Gründungsprotokolls von 1891 ging es sprunghaft durch die 125 Jahre. Erinnerungen an Festlichkeiten, Ehrungen, Jubiläumsfeiern, Primizfeiern, Kreuzwege und Ausflüge wurden wach. Vor allem die älteren Eslarner schwärmten über die früheren Theateraufführung des Gesellenvereins, unter anderem die Stücke vom 26. Dezember 1967 ("Und Friede auf Erden" unter der Regie von Hauptlehrer Johann Faltenbach und Benefiziat Josef Schart) sowie vom 26. November 1966 ("s'Edelweißdirndl" unter der Regie von Johann Kleber und Souffleuse Käthe Kleber). Da viele Zeitzeugen bereits gestorben sind, war es gleichzeitig eine Erinnerungsreise in die Vergangenheit. Beim Rundgang ließen die Besucher das kulturelle und gesellige Leben der katholischen Vereinigung auch in der Diskussion Revue passieren und waren von den Bildern beeindruckt.
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