Kinderbibeltag
Mitmenschen nicht ausgrenzen

Zum Abschluss des Kinderbibeltags zeigten die Buben und Mädchen stolz, was sie gebastelt hatten. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
13.04.2016
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Der Kinderbibeltag für die Grundschüler im Eslarner Kindergarten stand unter dem Motto "Der Herr ist mein Hirte". Rund 40 Buben und Mädchen ließen die Veranstaltung zu einem tollen Erfolg werden.

Ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrei hatten das Treffen am Samstag organisiert. Die Kleinen füllten zwei Räume mit Leben und wurden von jeweils zwei Begleiterinnen mit christlichen Werten sowie Informationen zum Basteln oder Malen umsorgt.

Während Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl und Familienkreis-Vorsitzende Waltraud Rupprecht in der Küche mit den Vorbereitungen und dem Aufschneiden der vom Familienkreis gespendeten Kuchensorten beschäftigt waren, erfuhren die Kinder von Klaus Härtl in einer Erzählung einiges über die Nächstenliebe und die Gleichheit aller Menschen vor Gott.

Vor Gott alle gleich


Anschaulich hauchten Agnes und Klaus Härtl, Hans Schnappauf, Luca und Leon Singer, Sebastian und Jan Werner, Hannah Helm sowie Lilli und Lea Spangler in einem Spiel den Worten Leben ein. Eine Herde mit weißen Schafen lachte ein schwarzes Schaf aus, eine schwarze Herde grenzte dagegen ein weißes Schaf aus. Aus der Geschichte sollten die Kinder lernen, dass das Aussehen nicht wichtig ist, da vor Gott alle gleich sind und man keinen Mitmenschen, egal welcher Rasse und Herkunft, ausgrenzen sollte.

Danach hörten die Erst- und Zweitklässler von Silke Singer und Inge Werner einiges über den Psalm 23 und den Schäfer König David. Die Kinder dritten und vierten Jahrgangsstufe erfuhren es von Sonja Spangler und Gabi Rieder. "Genauso wie David auf die Schafe aufpasste, so sorgt Gott als guter Hirte für uns." Sinnbildlich wurde von einer Weide auf einer grünen Aue gesprochen, "auf der Gott den Menschen zu frischem Wasser führt und seine Seele erquicket".

Plastische Kunstwerke


Der göttliche Schäfer stand auch beim Malen und Basteln im Rampenlicht, wobei die Jugendlichen Lea Spangler, Hannah Helm und Jan Werner die Frauen unterstützten. Anhand eines Lückentexts brachten die Kinder die Erfahrungen und das Gehörte zu Papier. Am Anschluss stärkten sich bei einer Teepause und einem Imbiss. Aufgeteilt in Gruppen tobten sich die Buben und Mädchen in der Turnhalle kräftig aus und stellten beim Ausmalen ihre Talente unter Beweis. Mit aufgeklebter Schafswolle schufen die Teilnehmer plastische Kunstwerke. Zum Kennenlernen hatten die Verantwortlichen zudem das Kreisspiel "Mein rechter Platz ist leer" angeboten.

Den Abschluss bildete ein Wortgottesdienst mit Pfarrer Erwin Bauer in der Turnhalle, zu dem auch einige Eltern gekommen waren. Passend zum Leitthema sang der Nachwuchs "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Am Ende dankte der Geistliche den Kindern, den ehrenamtlichen Begleiterinnen, den Helfern, allen Eltern und stellvertretender Kindergartenleiterin Ramona Zangl für die Unterstützung.
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