Kindergarten „St. Elisabeth“ begeistert Vorschulkinder für Waldprojekt
Erkundungstour mit allen Sinnen

Wasserpfützen ziehen Kinder magisch an. Mit der richtigen Kleidung und Ausrüstung ist das Toben in der Natur auch bei schlechterem Wetter ein Vergnügen. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
14.07.2016
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Beim Waldprojekt des katholischen Kindergartens St. Elisabeth stand die Vielfalt der Pflanzen und Tiere im Vordergrund. Die Mädchen und Buben tankten beim Umgang mit Werkzeugen reichlich Selbstvertrauen und feierten mit Geschenken direkt aus dem Wald und von der angrenzenden Wiese den 6. Geburtstag zweier Vorschulkinder.

Der Aufenthalt im Kirchenwald ist für die Kindergartenkinder ein fester Bestandteil der ganzheitlichen Erziehung. Die stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl und Erzieherin Stefanie Zimmet machten sich mit den Kleinen an acht Werktagen auf den Weg in den Wald. Einige Väter hatten ein Zelt aufgebaut.

Im Wald wurde gesungen, Geschichten erzählt und mit Naturprodukten gebastelt. Beim Toben und Klettern kam zudem der psychomotorische Bereich nicht zu kurz. Am ersten Tag erzählte Försterin Manuela Forster einiges über das Ökosystem. "Der Wald ist ein Wasserspeicher, Sauerstoff- und Rohstofflieferant und hat noch weitere Schutzfunktionen." Damit sich die Kinder das emsige Leben im Wald bildlich besser vorstellen konnten, reichte Forster einige Tierbilder herum.

Selbstvertrauen getankt


Mit einem Versteck- und Gedächtnisspiel gab Forster einige Einblicke ins Leben eines Eichhörnchens. Mit allen Sinnen erkundeten die Kinder die verschiedenen Materialien im Wald. Keine leichte Aufgabe für die Mädchen und Buben war das "Stille üben". Im Wald konnte man das pulsierende Leben mit vielfältigen Lauten hören.

Reichlich Selbstvertrauen tankten die Kinder beim Umgang mit der Kindersäge und beim Schnitzen mit dem Messer. Jeder durfte seinen eigenen Grillstecken schnitzen, mit dem er seine Bratwurst über der Feuerstelle rösten konnte. An einem weiteren Tag schlichen die Mädchen und Buben mit der Lupe in der Hand durch den Wald. Auf ihrer Erkundungstour spürten sie Käfer und Ameisen auf. Beim freien Spielen wurden mit Fichtenzapfen, Moos und Holzstöcken die Anfangsbuchstaben der Vornamen, das Abc und verschiedene Waldbilder geformt und der Gemeinschaftssinn und die Kreativität gefördert.

Spielen macht hungrig


Ein Höhepunkt war das Toben in Wasserpfützen, das Klettern auf kleine Bäume und der Hindernislauf über Wurzeln. Der Elternbeirat lud mit der Unterstützung der Familie Kleber aus Bruckhof alle Kinder und die Erzieherinnen im Freien zu einer deftigen Brotzeit mit Getränken ein.
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