Kindgerechter Unterricht beim „Eslarner Musiktreff“
Musikzoo zieht ein

Stefan Karl unterrichtet unter anderen Sophie Rauch, Sophia Hammerl, Mia Steger, Leon Frank und Tobias Forster (von links). Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
14.04.2016
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Den beliebten "Eslarner Musiktreff" im Erdgeschoss des Gästehauses bereichert die Gründung eines "Musikzoos". Leiter Stefan Karl gibt damit Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren die Chance, spielerisch die Noten und ein Instrument zu lernen.

Bereits am Eingang zum gemeindeeigenen Gebäude weist der Schriftzug "Musiktreff" seit fünf Jahren auf die Existenz der Musikschule hin. Nach der Gründung durch den Diplommusiker folgte zur instrumentalen Ausbildung speziell für Kinder der Unterricht im Gesang und kürzlich der "Musikzoo". "Wir lernen mit speziellem Material kindgerechtes Notenlesen, wobei die jeweilige Farbe der Note mit einem Tiernamen verknüpft wird."

Notenlernen im Nu


Dass die Mädchen und Buben voller Begeisterung beim Notenlernen mitmachen, zeigte eine kurze Überprüfung der "bunten" Tonleiter. Aus dem Kindermund ertönte beispielsweise für ein D der Delfin, E die Ente, F die Fliege und G die Giraffe. Für die Feinmotorik dagegen eigne sich die Melodika bestens als Einstiegsinstrument. Beim "Musiktreff" steht aber nicht nur die Tier- und Farbenwelt, sondern mit Sprech- und Klatschübungen auch ein Rhythmustraining im Mittelpunkt.

"Im Verlauf des Musikunterrichts soll sich herauskristallisieren, wer welches Wunschinstrument erlernen möchte", fügt Karl an. Viel Spaß beim Üben im "Musikzoo" haben die ersten Schüler Sophie Rauch, Sophie Hammerl, Mia Steger, Leon Frank und Tobias Forster. Außer Tobias, der wie sein Onkel Michael Forster ein Blasinstrument erlernen möchte, üben alle anderen an Tasteninstrumenten.

Erfolgreicher Schüler


"Michael Forster war einer meiner Schüler und hat in Leipzig Tuba studiert", erinnert sich Karl anerkennend. Mit der Melodie "Hänschen klein" zeigten die Kinder den Müttern, was sie nach wenigen Unterrichtsstunden bereits gelernt hatten.

Die neuen Schüler interessieren sich für die Instrumente Melodika, Trompete, Keyboard. Andere möchten erst in den Musikunterricht hineinschnuppern und sich dann entscheiden. "Einfach zu den Probezeiten im Gästehaus vorbeischauen, zuhören und mitmachen", wirbt der Leiter um weitere Musikschüler.
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