Neuer Korpus aus Kunstharz am großen Kalvarienkreuz
Herrgott wieder da

Kirchenpfleger Anton Hochwart (rechts) und Siegfried Sier brachten die neue Christusfigur am Kalvarienkreuz an. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
10.05.2016
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Der Herrgott am Kalvarienberg wacht wieder über Eslarn. Nach 30 Jahren befestigten Siegfried Sier und Karl Kleber sowie Kirchenpfleger Anton Hochwart den neuen Korpus aus Kunstharz am großen Kalvarienkreuz. Die vor drei Jahrzehnten von der Kolpingsfamilie angebrachte Christusfigur war witterungsbedingt stark angegriffen.

Den Auftrag zur Neuanfertigung erhielt die Bildgießerei in Altrandberg im Bayerischen Wald, die Finanzierung übernahm Kolping und für den Antransport sorgte stellvertretende Vorsitzender Georg Bauer. Die kostenlosen Einblecharbeiten übernahm Installateur Karl Kleber. Mit der Bereitstellung eines Gerüsts unterstützte Heizungsbauer Thorsten Kleber und mit Fahrzeug und Gerätschaften die Marktgemeinde sowie mit kleineren Handlangerdiensten Karl Kleber und Karl Ziegler, der das geschichtliche Werk im Bild festhielt.

Der Herrgott wird am 25. Juni um 17 Uhr bei der 125-Jahr-Feier der Kolpingfamilie von Pfarrer Erwin Bauer gesegnet. "Die Idee zum Aufstellen eines Kreuzes gab es schon lange und viele haben sich an der Umsetzung in unserer Kolpingfamilie beteiligt", erinnerte sich Sier.

Da viele Unternehmen nicht mehr existent und manche Helfer bereits verstorben sind, ist das Kreuz auch ein Ort der Erinnerungen. Das besondere Teakholz hatte das Sägewerk Reindl gestiftet. Sier, Michael und Anton Hochwart bearbeiteten es. Die Statik erledigte Eduard Reil. Baggerarbeiten für das Fundament das Baugeschäft Rauch, den Kran mit Lastwagen stellte Fuhrunternehmer Karl Forster zur Verfügung, die landwirtschaftliche Zugmaschine Josef Zimmermann.

Karl Kleber erledigte die Einblecharbeiten und weitere Mitglieder der Kolpingsfamilie und Helfer packten bei der Installierung des Kreuzes und des Kreuzweges mit an. Die Steinmetzarbeiten waren kostengünstig bei Steinmetzbetrieb Reichenberger in Waidhaus in Auftrag gegeben worden. Um die Anlieferung kümmerte sich damals Landwirt Josef Forster aus Putzenrieth.
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