Niederbayerische Autorin Lisa Stögbauer liest bei Seniorengruppe „Goldener Oktober“ aus ihren ...
Gedichte machen das Leben leichter

Autorin Lisa Stögbauer. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
24.11.2016
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(gz) Autorin Lisa Stögbauer aus Parkstetten gab bei der Seniorengruppe "Goldener Oktober" im Pfarrheim einige Einblicke in ihre Veröffentlichungen, mal humorvoll und mal nachdenklich. Die Autorin verstand es von Beginn an die Seniorinnen zu begeistern.

Sie spannte den Bogen von lustigen zu nachdenklichen Gedichten, die manchmal auch Gänsehaut aufkommen lassen, und mit wenigen Worten, ohne auszuschweifen, inhaltlich viel aussagen.

Wunderbare Gottesgabe


Die Lesung beinhaltete Gedanken und Gespräche mit "unserem" Herrgott aus dem Werk "da Herrgott und i". "Ich möchte damit unserem Herrgott für die wunderbare Gottesgabe, die er mir geschenkt hat, danken", begründete Stögbauer. Lustig und nachdenklich waren die Gefühle zwischen 18 und 80 Jahren aus dem Buch "Heazklopfa".

In der Lesung schilderte die Publizistin im Dialekt humorvolle Situationen aus dem Alltag, die auch zum Nachdenken anregten und aus der Zeit "Wias früha so war". Die Autorin zitierte nicht nur aus ihren Büchern, sondern erzählte von den Hintergründen deren Entstehung oder vom Anlass, speziell über so manches Thema zu schreiben.

Gedichte seien für sie zu einer Art Therapie geworden, in denen man Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen könne. "I schreib', solang's Hirn funktioniert", scherzte die Referentin. So habe auch jeder sein "Packerl" zu tragen. "Des Packerl tragt si ned jeden Tag gleich, aber es öffnen sich immer wieder neue Türen, in die man durchgehen darf." Das Leben sei einfach schön, auch was alles so passiert und wie sie immer weitergehen darf.

"Mei neie Sucht"


In ihrem ersten Gedichtband habe sich Stögbauer vieles von der Seele geschrieben und dabei automatisch einen Weg gefunden, leichter mit ihrem Packerl umzugehen. Stets habe sie einen Stift und Zettel als wichtigstes Utensil bei sich, um eine Idee sofort zu Papier zu bringen. Für die Autorin ist ihre Gabe ein Geschenk Gottes und "mei neie Sucht". Im Namen der Seniorinnen dankte Sprecherin Anita Weichselmann für die erfrischenden Ausführungen, mit denen sie vielen aus dem Herzen gesprochen habe.
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