Patenkompanie aus Oberviechtach und Krieger- und Soldatenverein aus Eslarn
Gewachsene Freundschaft

Vermischtes
Eslarn
11.01.2016
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Der Freundschaftspakt zwischen der Patenkompanie aus Oberviechtach und dem Krieger- und Soldatenverein Eslarn haben die Verantwortlichen vor 40 Jahren geschmiedet. Daher hatte Oberstabsfeldwebel Peter Klemm bei der Versammlung im Vereinslokal "Zum Alisn" ein Überraschung dabei.

Im Namen der 1. Kompanie vom Panzergrenadierbataillon 122 überreichte er den Vorsitzenden Albert Grießl vom Krieger- und Soldatenverein (KSV) eine große Erinnerungsurkunde. Klemm überbrachte gleichzeitig die Grüße des derzeitigen Kompaniechefs Major Falk Grundschok und des Hauptmanns Raphael Pielka. Die Übergabe der Auszeichnung, die aus organisatorischen Gründen beim Heimatfest nicht möglich war, wurde damit im Jubiläumsjahr nachgeholt.

Aus der 1976 zwischen der 5. Kompanie vom Panzergrenadierbataillon 122 und dem KSV geschlossenen Freundschaftspakt entstand am 2. Juni 1985 die politische Patenschaft mit der Marktgemeinde. Nur eine Körperschaft des öffentlichten Rechts konnte mit einer Bundeswehrkompanie eine Patenschaft eingehen, ein Verein dagegen nur einen Freundschaftspakt. Die Verbindung zwischen dem KSV und der Kompanie aus der Grenzlandkaserne Oberviechtach besiegelten vor 40 Jahren mit der Übergabe einer Urkunde Hauptmann Carl-Botho Distel und der damalige Vorsitzende Georg Wildenauer.

Der KSV und die Reservisten, die ebenfalls 1976 aus der Taufe gehoben wurden, beleben mit gegenseitigen Besuchen diese Verbindung. Bedingt durch die Reformen in der Bundeswehr und Umstrukturierungen wechselten auch die Kompanien. Den mit der 5. Kompanie geschlossenen Freundschaftsbund übernahm die 6. und Jahre später die 1. Kompanie. Die Soldaten bereichern seit 40 Jahren mit starken Abordnungen bei Gelöbnisfeiern, Biwakfesten, Kriegsgräbersammlungen und Übungen das örtliche Leben. Besonders erwähnenswert ist die aktive Mitarbeit an den Heimat- und Seefesten sowie Jubiläen des KSV.

"Wie kaum eine andere Partnerschaft ist diese Freundschaft stetig gewachsen und wird geprägt von einem herzlichen Miteinander, gegenseitigen Respekt und einer beispielhaften Unterstützung", stellten Klemm und Grießl fest. Der Vorsitzende dankte für das außergewöhnliche Geschenk. Er versicherte, dass die Urkunde im Vereinslokal einen würdigen Platz erhalten werde. Abschließend erinnerte er an die Feier zum 40-jährigen Bestehen der Reservistenkameradschaft im August.
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