Reservistenkameradschaft Eslarn feiert 40-jähriges Bestehen
Dreijähriger rückt ins Rampenlicht

Der dreijährige Josef Novak unterstützte mit seiner Spielzeugtrompete die Frauensteiner Musikanten. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
19.08.2016
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Die Reservistenkameradschaft Eslarn feierte ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst sowie beim "Böhmerwald" mit einem Frühschoppen und einem Hof- und Stodelfest. Zudem stand eine Verabschiedung an.

Mit den Klängen der "Schlossberger" zogen die Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK) und des Krieger- und Soldatenvereins in die Pfarrkirche ein. In der Festpredigt widmete sich Pfarrer Erwin Bauer dem Frieden auf der Welt. So sollte die Bundeswehr vor Einsätzen in Kriegsgebieten verschont bleiben und eher zu Friedenszwecken eingesetzt werden.

Auch die RK leiste mit ihrer Vereinsarbeit einen Beitrag zum Frieden. Nach dem Segen ging es in Marschformation zum "Böhmerwald", wo beim Frühschoppen die Bierbankmusikanten spielten. Im Kreis der Gäste wurde Oberstabsfeldwebel Peter Klemm als Kompaniespieß der Patenkompanie 1./122 des Panzergrenadierbataillons im Beisein seiner Ehefrau in den Ruhestand verabschiedet. "Ich möchte Klemm mit dem Bierkrug der RK für seine Unterstützung danken und wünsche ihn alles Gute", erklärte Vorsitzender Waldemar Hansl.

Auch der Spieß der Patenkompanie dankte für die gute Zusammenarbeit und überbrachte die Grüße seines Nachfolgers Oberstabsfeldwebel Ronny Pape und von der 1. Kompanie. Der Frühschoppen mündete in ein Hof- und Stodlfest. Die Bankreihen füllten sich vor allem am späten Nachmittag.

Ein besonderer Renner waren Spezialitäten vom Grill und die 120 Böhmerwald-Schaschliks, von denen wie bei allen Leckereien nicht übrig blieb. Für Unterhaltung sorgten die Frauensteiner Musikanten mit Bernhard Bauer aus Gaisthal und Norbert Reindl aus Eslarn. Im Fokus stand Josef Novak mit seiner Spielzeugtrompete, der keinen Einsatz der Musiker, aber auch keine Pause verpasste. Als Gage für seine Einsatz erhielt der dreijährige Nachwuchsmusiker von seiner Mutter ein Eis . Der Kleine machte aber mit eindeutiger Gestik klar, dieses nur in der großen Spielpause verzehren zu können. "Wir hatten alles verkauft und sind vollauf zufrieden", bilanzierte zweiter Vorsitzender Günther Frank.
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