Schwierige Brandschutz-Maßnahme
Mit Kran aufs Kirchenschiff

Die feuerhemmende Tür und die Baumaterialien wurden mit einem Krans über das Dach ins Kirchenschiff gehievt. Bild: gz
Vermischtes
Eslarn
17.11.2016
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Die Forderung einer feuerhemmenden Tür nach einer Brandschutzbegehung im Kirchenschiff oberhalb der Sakristei stellte die Kirchenverwaltung um Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenpfleger Anton Hochwart vor keine leichte Aufgabe. Die Maßnahme sollte schnell und vor allem kostengünstig über die Bühne gehen.

Da die schwere und sperrige Tür nicht im Ganzen, sondern nur in Einzelteilen über die Wendeltreppe transportiert werden konnte und oben wieder zusammengebaut werden sollte, war diese Variante sehr kostspielig. Die Kirchenräte ließen nichts dem Zufall über, bastelten aus Pappe die Tür in Originalgröße nach und versuchten vergeblich, sie über die Wendeltreppe ins Kirchenschiff zu transportieren.

Letztendlich wurde das Problem mit dem Kran der Zimmerei Götzfried aus Waidhaus gelöst. Schnell war das Dach oberhalb der Sakristei abgedeckt und die Spezialtür mit den erforderlichen Baustoffen durch die Lattung auf das Kirchenschiff gehievt.

Unterstützung beim Setzen der schmiedeeisernen Tür leistete Maurermeister Hans Stahl. Durch diese Maßnahme sparte die Pfarrei eine vierstellige Summe. "Die alte Eisentür habe ich am Kirchenschiff aufbewahrt, da diese rund 100 Jahre alt sein dürfte" fügte Kirchenpfleger Anton Hochwart an.
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