„"Scream“"-Maske ausgeschlossen
Keine Spur vom Eslarner Maskenmann

Inspektionsleiter Martin Zehent sucht Zeugen. Archivbild: dob
Vermischtes
Eslarn
18.04.2016
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Vom Maskenmann, der am Freitagabend in Eslarn eine 33-jährige Mutter an deren Haustüre mit einem Messer angriff, fehlt weiterhin jede Spur. Die Vohenstraußer Polizei ist am Sonntagabend ein weiteres Mal nach Eslarn gerufen worden, weil Passanten auf der Straße einen Verdächtigen ausgemacht haben wollten. Dienststellenleiter Martin Zehent meinte am Montag aber, dass die Fahndung negativ verlaufen sei. Man müsse davon ausgehen, dass es sich dabei nicht um den Maskenmann gehandelt habe.

Nach einer erneuten Vernehmung der Geschädigten am Montag könne laut Zehent eines eindeutig ausgeschlossen werden: "Der Mann trug keine Scary-Movie-Maske". Wie der Dienststellenleiter mitteilte, sei in Lohma eine dieser Horror-Masken aufgefunden worden. Die Polizei stellte das Stück sicher und zeigte es der 33-Jährigen. Die Frau habe diesen Masken-Typ, der in den Horrorfilmen "Scream" und "Scary Movie" für Angst und Schrecken sorgt, definitiv ausschließen können.

Die Eslarnerin, die mit ihrer Tochter allen in dem Doppelhaus lebt, gab an, dass es am Freitagabend bereits gegen 20 Uhr, also 45 Minuten vor der Messerattacke, an der Haustüre geläutet hätte. Als sie aufgemacht habe, sei niemand zu sehen gewesen. Kurz darauf habe sie von ihrem Garten aus zwei männliche Jugendliche auf der Straße gesehen. Zehent: "Diese beiden Personen sollten sich als Zeugen bitte unbedingt bei uns melden." Es könnte sein, dass sie den Täter gesehen haben.

Bislang, so der Dienststellenleiter, seien keine konkreten Hinweise bei der Polizei eingegangen. Dafür würde die Gerüchteküche in Eslarn umso mehr brodeln. Die Polizeiinspektion Vohenstrauß bittet nach wie vor um sachdienliche Hinweise unter Telefon 09651/92010.
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