Beim Licht nicht knausern

Lokales
Etzelwang
19.09.2015
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Die Sanierung des Gemeindestadls macht gute Fortschritte. Es ist jetzt an der Zeit, die Einrichtung zu planen. Nicht vergessen hat der Gemeinderat Etzelwang aber auch die Fortsetzung des Breitbandausbaus.

Die erste Sitzung nach der Sommerpause im Vereinsheim des Sportvereins 1945 Etzelwang begann mit der Beratung über die Innenausstattung des Gemeindestadls. Der künftige Versammlungsraum soll 70 Personen Platz bieten.

Für sie müssen Tische und Sitzgelegenheiten beschafft werden. Bei der Auswahl der Beleuchtung stieß Gemeinderat Günther Renner eine Diskussion über die Kosten an. Er bevorzugte unter den beiden vorliegenden Vorschlägen das billigere Modell. Die Mehrheit entschied sich aus ästhetischen Gründen für eine moderne Lampe mit LED-Band, die etwas teurer ausfällt.

Ein Jahr dauert's noch

Vor der Tür steht ein zweites Förderverfahren, das Neutras, Gerhardsberg, Schmidtstadt, Hauseck, Rupprechtstein, Albersdorf, Tabernackel, Neidstein und Ziegelhütten den Zugang zum Breitband eröffnet. Bevor das Erschließungsgebiet offiziell festgelegt wird, sah Gemeinderat Gerhard Pirner Klärungsbedarf, ob Orte an den Gemeindegrenzen zu Neukirchen oder Pommelsbrunn nicht über eine interkommunale Zusammenarbeit preiswerter angeschlossen werden könnten.

Für die wenigen Einwohner des abgelegenen Weilers Hauseck sollte eine alternative Lösung untersucht werden. Die Bereitstellung des Breitbands in den Außenorten wird frühestens in einem Jahr abgeschlossen sein. Prof. Dr. Wolfhard Hövel zeigte sich enttäuscht vom Ergebnis für Gerhardsberg nach der Einrichtung des schnellen Internets in Kirchenreinbach.

Das Landratsamt Amberg-Sulzbach genehmigte den Haushalt 2015 mit der Aufforderung, die Abwassergebühren zu prüfen, ob sie noch kostendeckend seien. Bürgermeister Roman Berr kündigte an, eine Bedarfszuweisung zu beantragen.

Gutes Ergebnis im Bad

Nachdem die Saison im Freibad beendet ist, berichtete Gemeinderat Ernst Scharr, zugleich Vorsitzender des Fördervereins, bei 23 000 Euro Einnahmen über ein erfreuliches Ergebnis. Ehrenamtliche Helfer hätten den Betrieb gut unterstützt. Einzig für die Pflege der Anlage in den Sommermonaten sah er noch Bedarf.

Warnschilder aufstellen

Weil der Parkplatz an der katholischen Kirche von Gästen und vom Personal des Kinderhauses genutzt wird, erkundigte sich Gemeinderätin Lydia Zahner nach der Möglichkeit, ihn im Winter vom Schnee zu räumen. Sie erfuhr, dass dies aus rechtlichen Gründen und den Festlegungen der Gemeindeverwaltung nicht möglich sei. Zahner monierte außerdem den schlechten Zustand der Fahrbahn und des Banketts bei der Auffahrt von Ziegelhütten-Stieglitzenhöhe zum Bahnhof Neukirchen.

Dass nach wie vor Autos unter der Eisenbahnbrücke in Lehenhammer parken, kritisierte Gemeinderat Willfried Schmidt. Nachdem Landratsamt und Polizei ein Parkverbot dort ablehnten, schlug er vor, Warnschilder anzubringen. Sie sollten Verkehrsteilnehmer auf den gefährlichen Straßenabschnitt mit der unübersichtlichen Kurve hinweisen.
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