Ein Mordstrumm Schaltkasten

Lokales
Etzelwang
15.06.2015
1
0

In der Sitzung des Gemeinderats Etzelwang kündigte der Sportverein die Ergänzung seiner Ausstattung um eine Tumblingbahn an. Er bat die Kommune schon mal um einen Zuschuss. Kritische Stimmen gab es über eine "Verschandelung" im Ort.

Eine Tumblingbahn bedeutet Turnmatten für die Gymnastikabteilung. Bürgermeister Roman Berr stellte den Beratungen über dieses Gesuch voraus, dass eine Überprüfung der Turnhalle durch den Bayerischen Sportstätten Service stattgefunden hat. Demnach müssen Änderungen zur Verbesserung der Sicherheit und zur Vermeidung von Verletzungen der Sportler vorgenommen werden, die rund 5 600 Euro kosten. Außerdem sei geplant, für die Halle einen neuen Bodenbelag zu beschaffen.

Frage nach der Lagerung

Günther Renner und Karl Adelmann stellte sich die Frage, wie und wo die gewünschten Matten gelagert werden sollen, nachdem auch für den neuen Bodenbelag Platz benötigt wird. Die Diskussion führte zu der Entscheidung, zunächst Gespräche mit Vertretern des SVE anzuberaumen, um die Lagerungsmöglichkeiten zu klären, notfalls durch die Entsorgung nicht mehr benötigter Geräte. Das Gremium stellte den Zuschussantrag für die Tumblingbahn zurück. In diesem Zusammenhang erinnerte Gemeinderat Willfried Schmidt den Bürgermeister an noch ungeklärte Fragen mit dem Schulverband über einen finanziellen Ausgleich für die entgangene Instandhaltung von Schulhaus und -turnhalle. Günther Renner war entrüstet über die Größe des Schaltkastens, den die Firma Amplus für das Breitband am Dorfplatz von Kirchenreinbach installiert hat. Eine weitaus kleinere Version wäre dem Ortsbild zuträglicher. Bürgermeister Roman Berr wird mit der Firma Amplus klären, ob die Schaltkästen auch in kleineren Ausführungen montiert werden könnten. Renner reklamierte außerdem die Verzögerung bei den ausstehenden Restarbeiten am Schloss Kirchenreinbach. Am Ortsausgang von Kirchenreinbach in Richtung Gaisheim müssten Hecken zurückgeschnitten werden. Abfallcontainer am Dorfplatz in Etzelwang störten Karl Adelmann. Klaus-Dieter Schurath wollte erfahren, warum die Wasserableitung auf dem neuverlegten Pflaster in der Dorfmitte von Etzelwang in so auffallenden Wellen erfolgen musste.

Um der Unfallgefahr spielender Kinder vorzubeugen, bat Markus Wagner, die am Parkplatz zum Freibad gelagerten Steinblöcke besser zu sichern. Ob Hauseigentümer zur Anschaffung energiesparender Heizungspumpen für eine kostenmindernde Sammelbestellung zu gewinnen waren, erkundigte sich Willfried Schmidt. Dem öffentlichen Teil im "Dorfcafé" folgten noch die Beratungen über den Haushaltsplan 2015 (Bericht folgt).
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.