Gartler ehren Gründer

Nicht lumpen lässt sich der Gartenbauverein Etzelwang: Vorsitzende Heidi Kellner überreichte Bürgermeister Roman Berr zum 25-jährigen Jubiläum eine Spende von 500 Euro für die Sanierung des Gemeindestadels.
Lokales
Etzelwang
15.10.2015
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Schon vor dem Zweiten Weltkrieg existierte in Etzelwang ein Verein von Gartenfreunden. Anfang der 1950er Jahre sank er in einen Dornröschenschlaf. Zum Glück fand sich ein Prinz, der ihn wachküsste.

Eine erfreuliche Zahl an Gründungsmitgliedern hält dem Gartenbauverein Etzelwang seit 1990 die Treue. Die Initiative zur Wiederbelebung ging von Albert Schweizer aus. Das traditionelle Weinfest nahm der Vorstand zum Anlass, auf die vergangenen 25 Jahre zurückzuschauen.

Als Versammlungsraum diente die Gerätehalle der Freiwilligen Feuerwehr Etzelwang. Eine Bilderwand erinnerte an viele Höhepunkte des letzten Vierteljahrhunderts. 2. Vorsitzende Kerstin Renner rief mit dem Gründungsprotokoll Erinnerungen an den Start 1990 wach. Dabei gedachten die Anwesenden ehrend der verstorbenen Gartenfreunde.

Für Bürgermeister Roman Berr hielt Heidi Kellner, die Vorsitzende des Gartenbauvereins, eine Überraschung bereit. Sie überreichte eine Spende in Höhe von 500 Euro für die Sanierung des Gemeindestadels, der nach seiner Fertigstellung den Vereinen neue Versammlungsmöglichkeiten bieten wird.

Das Jubiläum des Gartenbauvereins bot die würdige Gelegenheit, die Gründungsmitglieder und Gartenfreunde mit 25 Jahren Treue zu ehren. Heidi Kellner und Kerstin Renner hielten für Ehrenvorsitzenden Albert Schweizer, für Berta Höfler, Anni Herbst, Otto Malzer, Rosemarie Neumüller, Ludwig Neumüller, Marga Pesel, Gerda Pürner, Therese Regler, Erika Regler, Karola Rupprecht, Marie Rupprecht, Monika Schmidt, Lina Sperber, Elfriede Steger, Ingrid Windisch und Wolfgang Weiß Urkunden und Sachgeschenke bereit.

Nach Kaffee und Kuchen am Nachmittag nahm gegen Abend das Weinfest mit vielen Gästen Fahrt auf. Zu Erfrischungsgetränken warteten vor allem unterschiedliche Weine, verkostet zu werden. Appetithappen dazwischen halfen, die verschiedenen Aromen zu unterscheiden und zu genießen. So fand das Jubiläum einen fröhlichen Ausklang.
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