Gemeinderäte treffen eine ganze Reihe von Entscheidungen - Kein "Baustopp" in der Dorfmitte
Das Zentrum bald verkehrsberuhigte Zone

Lokales
Etzelwang
04.12.2014
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Ein Bauantrag von Markus Balleisen für einen Anbau an sein Wohnhaus genehmigte der Etzelwanger Gemeinderat in seiner Sitzung. Eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik sei nicht lukrativ. Eine alternative Nutzung der vorhandenen E-27-Fassungen sei günstiger, urteilten die Räte.

Um die Kirchengemeinde zu entlasten, beschloss der Gemeinderat 2900 Euro für die Errichtung der Kinderkrippe zur Verfügung zu stellen. Gemeinderätin Elisabeth Kellner merkte an, dass die Kinderkrippe derzeit voll belegt sei und im letzten Jahr keine "Restkosten" auf die Gemeinde entfielen. Ebenfalls einstimmig fiel der Beschluss, den neuen Dorfplatz in Etzelwang als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen und entsprechend zu beschildern. Die Bewohner sollen gefragt werden, ob der Straßennamen geändert werden soll. Willfried Schmidt wurde für den Schulverband Neukirchen-Etzelwang und Günther Renner für den Wasserzweckverband Schmidstadtgruppe nachbenannt.

Tore fürs Feuerwehrhaus

Für das Feuerwehrhaus lagen mehrere Varianten zur Torgestaltung vor. Die Entscheidung fiel auf die Kombination eines Vier-Meter-Tores für die Fahrzeughalle mit einem 3,5-Meter-Eingangstor für die Nutzräume und den Gemeindestadel. Unter "Verschiedenes" berichtete Bürgermeister Roman Berr unter anderem über die Umfinanzierung für das Hochwasserschutzkonzept. Das geplante Schustermuseum im Schusterhaus ist wohl über das Leader-Programm förderfähig. Berr regte die Gründung eines Arbeitskreises und die Fertigung einer Dokumentation an. Ernst Scharr erklärte sich bereit, Bilder über den Bestand zu machen. Berr wies darauf hin, dass im Baugebiet Alter Sportplatz/Schlossblick II nur noch sieben Grundstücke zu verkaufen sind und über weiterer Baugebiete nachgedacht werden sollte.

Entgegen anderslautenden Gerüchten ist es bei den Bauarbeiten in der Dorfmitte in Etzelwang zu keinem "Baustopp" gekommen. Zeitliche Verzögerungen sind lediglich wegen einzelnen Umplanungen, die sich vor Ort noch ergeben hatten, entstanden. Höhere Kosten verursachten die Wahl von Dolomitsteinen für die Treppe sowie Granit- und Betonsteine für den Fußgängerweg zum Bahnhof. Beim Asphalt wurde gespart. Willfried Schmidt berichtete über einen Vortrag zum Thema Bestattungskultur, an dem er mit Gemeinderatsmitglied Philipp Wagner teilnahm, und schlug mit Blick auf den gemeindeeigenen Friedhof vor, Pfarrer Rabeneck zu einer der nächsten Gemeinderatssitzungen einzuladen. Lydia Zahner regte an, die Position des Briefkastens zu ändern. Dieser stehe seit Beginn der Bauarbeiten in der Dorfmitte ungünstig an der Kreisstraße. Philipp Wagner wies auf Bankett-Schäden im Bereich Ziegelhütten hin.
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