Jubelkonfirmation in der St. Nikolauskirche
Dem Glauben treu

Lokales
Etzelwang
18.06.2015
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Der Einführung einer achten Klasse Volksschule folgte die Kirche und verlegte die Konfirmation 1955 von der bisher siebten auf die achte Klasse. Deshalb fehlten heuer bei der Jubelkonfirmation die "Diamantenen".

Einladung zum Abendmahl

Von 33 Konfirmanden aus dem Jahr 1945 feierten vier Damen die "Eiserne", von den 28 aus dem Jahr 1965 erschienenen 17 Jubilare zur goldenen Konfirmation. Pfarrer Markus Vedder legte in seiner Predigt den Bericht des Evangelisten Lukas im 14. Kapitel aus, bei dem es um die Einladung zu einem Abendmahl ging und alle Geladenen wegen privater Vorhaben ihr Erscheinen absagten.

Der biblische Gastgeber ließ daraufhin Arme und Kranke holen und an dem Gastmahl teilnehmen.

In dem Bericht des Evangelisten erkannte Pfarrer Vedder die Zuwendung des Christentums zu den Armen und Schwachen, hin zu den Menschen am Rande der Gesellschaft. An die Jubelkonfirmanden richtete er die Frage: "Habt ihr die Einladung Gottes angenommen?" Und er äußerte die Hoffnung, dass die Christen ihr Herz öffnen für Mitmenschen mit Problemen und Behinderungen.

Das gemeinsame Abendmahl der Jubilare mit ihren Familienangehörigen vor dem Altar der St. Nikolauskirche erneuerte die Einsegnung vor 50 und vor 70 Jahren. Zum feierlichen Ambiente des Gottesdienstes trugen der Posaunenchor Kirchenreinbach unter Leitung von Claudia Vogel, der Kirchenchor Etzelwang mit Dirigent Marco Brunner und an der Orgel Martina Späth bei.
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