Lieber ein Schinken als ein Pokal

Lokales
Etzelwang
15.07.2015
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Solange der Ligenbetrieb noch pausiert, schaut der Fußballfreund gerne mal bei einem Turnier zu. Auch Pokalspiele bieten ihm einen Nervenkitzel. Mit einer Kombination aus beidem wartete jetzt der Sportverein Etzelwang auf.

Nach einem Jahr Pause lud der SV Etzelwang am Samstag und Sonntag wieder zu einem Sportwochenende ein. Die Nachbarvereine 1. FC Neukirchen, SV Illschwang/Schwend und SpVgg Weigendorf gaben sich beim SVE die Ehre, um im traditionellen Vier-Gemeinden-Turnier anzutreten.

Mehr als nur um die Ehre

Zahlreiche Zuschauer fanden an den beiden Fußball-Tagen den Weg auf das Sportgelände des SV Etzelwang. Zum ersten Mal ging es dabei um mehr als nur die Ehre: Das Turnier zählte als offizielle Toto-Pokalrunde. Dem Sieger winkte der Einzug in die nächste Runde.

Jugendspiel abgesagt

Zum Auftakt liefen der 1. FC Neukirchen und die SpVgg Weigendorf auf. Die Gäste aus dem Pegnitzgrund setzten sich am Ende der 90 Minuten mit 2:0 durch. In der zweiten Partie besiegte der SV Etzelwang den SV Illschwang/Schwend mit 3:1.

Der Sonntag sollte eigentlich mit einem Jugendspiel am Vormittag starten. Es musste allerdings wenige Tage zuvor abgesagt werden. Dementsprechend mager fiel der parallel dazu geplante Weißwurst-Frühschoppen aus. Die meisten Besucher kamen erst am frühen Nachmittag auf den Sportplatz, um die Finals des Vier-Gemeinden-Turniers zu sehen.

Im Spiel um Platz drei behauptete sich der 1. FC Neukirchen gegen den SV Illschwang/Schwend mit 1:0. Danach ging es um die Wurst zwischen dem SV Etzelwang und der SpVgg Weigendorf. Die Hausherren sorgten mit einem 3:0 für klare Verhältnisse, sicherten sich den Turniersieg und zogen zugleich in die zweite Toto-Pokalrunde ein.

Verletzungsfrei und fair

Zur Siegerehrung freute sich SVE-Vorsitzender Klaus Strobel über ein verletzungsfreies und faires Turnier. Er bedankte sich bei den Nachbar-Vereinen. Als Preise verlieh er den Spielführern keine Pokale, sondern Schinken und Bier. "Das kann man besser verwerten als Pokale", erklärte er. Gestiftet wurden die Preise von ihm selbst, dem SVE-Ehrenvorsitzenden Wilfried Schmidt, Bürgermeister Roman Berr und der Helvetia-Versicherungsagentur Josef Lutter.

An beiden Tagen sorgte ein Team von Helfern dafür, dass Besucher, Fans und Spieler stets mit Essen und Getränken versorgt wurden.
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