Neuer Energie-Experte gesucht

Lokales
Etzelwang
27.09.2014
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Hellmut Zorn findet, dass jetzt die Zeit gekommen ist, "abzuschalten". Der kommunale Energiebeauftragte der Gemeinde Etzelwang möchte sein Amt aus Altersgründen abgeben. Bürgermeister Roman Berr bittet um Vorschläge für die Nachfolge.

Eine Vielzahl an Themen stand in der Sitzung in der Gaststätte Felsenkeller auf der Tagesordnung. Sie begann wie üblich mit einer Bürgerfragestunde.

Josef Wagner meldete sich mit dem Hinweis zu Wort, dass der Radweg in Richtung Neukirchen ausgebessert werden sollte. Wolf Buchner beklagte die Erschwernisse für Kraftfahrer durch die Baumaßnahme der Dorferneuerung. Er erwartet mehr Rücksichtnahme durch die Baufirma.

An drei Stellen gemessen

Um das Für und Wider eines Beitritts zum Zweckverband für kommunale Verkehrsüberwachung zu erörtern, beauftragte die Gemeinde Thomas Höfler, über den Motorsportclub Hirschbach das Messgerät des ADAC anzufordern. Zwischenzeitlich kam es an den Ortseingängen von Lehenhammer, Kirchenreinbach und Gerhardsberg zum Einsatz. Höfler hat die Ergebnisse ausgewertet.

Durch Lehenhammer fuhren im Durchschnitt täglich 408 Fahrzeuge. 36 % blieben am Ortseingang im Bereich der erlaubten 50 km/h, 41 % fuhren bis zu 60 km/h, 19 bis zu 70 km/h und drei über 70 km/h. In Kirchenreinbach passierten den östlichen Ortseingang bei der Firma Gräml durchschnittlich 150 Fahrzeugen am Tag, davon 30 % mit 50 km/h, 28 % bis 60 km/h, 26 % bis 70 km/h und 16 % über 70 km/h.

Nach dem Ortsschild in Gerhardsberg erlaubt ein Verkehrszeichen nur noch 30 km/h. Von durchschnittlich 95 Kraftfahrern pro Tag hielten nur 26 % das Limit ein. 21 % überschritten die zulässige Geschwindigkeit um 10 km/h, 26 % um 20 km/h und weitere 26 % um 30 km/h. Bürgermeister Roman Berr sprach sich für eine Fortsetzung der Messungen aus.

Exklusiv oder offen?

Der Bürgermeister sondierte das Interesse an einem Seminar für Kommunalpolitiker. Elisabeth Kellner befürwortete im Blick auf die neue Zusammensetzung des Gremiums ein Seminar nur mit den Gemeinderäten, um die Neuen einzuarbeiten und besser kennenlernen zu können. Dagegen sprach sich Gerhard Pirner dafür aus, auch Vertreter von Vereinen und Verbänden einzuladen. Roman Berr erfragt die Kosten, zu denen das Amt für ländliche Entwicklung etwas beisteuern würde.

Durch einen zu spät gestellten Antrag entging der Gemeinde ein Kindergartenzuschuss. In dieser Sache hat die Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen einen Rechtsanwalt eingeschaltet, um eventuelle Versicherungsansprüche zu prüfen. Dieses Gutachten will Etzelwang abwarten und danach klären, ob eigene Schritte erforderlich werden.

Für die neue Umgehungstraße zum Mühlweg liegt eine Kostenvereinbarung vor, in der das Amt für ländliche Entwicklung eine Förderung von 50 Prozent vorsieht. Bürgermeister Roman Berr zeigte sich erleichtert, dass die bisher kontaktierten Grundstückseigentümer verkaufsbereit seien.

Zu Einsparungen verholfen

Hellmut Zorn möchte aus Altersgründen sein Amt als kommunaler Energiebeauftragter aufgeben. Bürgermeister Roman Berr bat um Vorschläge für einen geeigneten Nachfolger. Er würdigte die Arbeit von Hellmut Zorn, der mit seinem Engagement der Gemeinde zu vielen Einsparungen verholfen habe.

Gemeinderat Karl Adelmann bat, den Etzelbach bis Lehendorf von Grünzeug zu befreien. Der Bürgermeister holt dazu Angebote von Baggerfirmen ein. Außerdem erkundigte sich Adelmann nach der Vermietung der Wohnung am Schulhaus Etzelwang und erfuhr, dass vom Landratsamt ergänzende Brandschutzmaßnahmen gefordert werden.

Auf Garagensuche

Die Parksituation in der Bahnunterführung in Lehenhammer sprach Gemeinderat Willfried Schmidt an. Die Verkehrsschau hat sich umgeschaut und keinen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung festgestellt, berichtete der Bürgermeister. Gemeinderat Gerhard Pirner wies auf Verhandlungen hin, um dem Fahrzeughalter Garagen bereitzustellen.
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