Per Navi schnell zum Einsatzort

Die ausgezeichneten Mitglieder mit Kreisbrandinspektor Peter Deiml (Dritter von rechts), Kreisbrandmeister Christian Meyer (Achter von rechts), Vorsitzenden Dominik Fiegel (Achter von links), Kommandant Robert Pilhofer (Sechster von rechts) und Bürgermeister Roman Berr (Neunter von rechts). Bild: sre
Lokales
Etzelwang
06.04.2015
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Bei einem Rettungseinsatz zählt jede Minute. Unter diesem Aspekt regte Gerhard Pürner an, in das Etzelwanger Feuerwehrfahrzeug ein Navigationsgerät einzubauen. Kreisbrandinspektor Peter Deiml erklärte, dass dies schon in Planung sei; bei der Alarmierung ist sogar vorgesehen, gleich den Einsatzort mit anzuzeigen.

In der Hauptversammlung nahm die Vereinsführung der Feuerwehr Etzelwang neben Rückblicken auf das abgelaufene Jahr und Ausblicken auf das aktuelle Jahr auch zahlreiche Ehrungen vor. Vorsitzender Dominik Fiegel gab zunächst Einblick in die Mitgliederstatistik. Er erläuterte die Gliederung in Jugend, Aktive und Förderer. Mit 124 Mitgliedern stehe die Feuerwehr trotz eines leichten Rückgangs gut da, betonte er.

Schon 3360 Arbeitsstunden

Es folgte, untermalt mit Bildern vom Beamer, eine Rückschau auf ein weites Spektrum von Veranstaltungen. Zu den Arbeiten am Feuerwehrhaus und dem Gemeindestadel, die federführend vom Verein derzeit saniert werden, teilte Fiegel mit, dass inzwischen bereits 3360 Arbeitsstunden aufliefen. Er bemängelte jedoch die ungleiche Verteilung. So trügen die Hauptlast wenige Personen, allen voran Reiner Steger und Robert Pilhofer, denen er ausdrücklich dankte. Bei 30 aktiven Helfern und 25 Arbeitseinsätzen mit jeweils sechs Personen, rechnete der Vorsitzende vor, käme man auf ein ebenso effizientes, aber ausgewogeneres Ergebnis. Kommandant Robert Pilhofer wies in seinem Bericht zunächst darauf hin, dass Carolin Höfler und Stefan Pesel von der Feuerwehrjugend in die aktive Wehr wechselten. Weiter ging er auf die Monats-, Gemeinschafts- und Funkübungen ein, gefolgt von einer Übersicht über die Einsätze. Die Gesamteinsatzzeiten bezifferte er mit 60 Stunden.

Hinsichtlich der Sanierung des Feuerwehrhauses und des Gemeindestadels schloss sich Pilhofer den Ausführungen des Vorsitzenden an und wies darauf hin, dass die geplanten Ausstattungen und Gerätschaften erheblich zu Buche schlagen werden.

Jugendleiter Benny Rischkau bezifferte die Zahl der Jugendlichen auf 21, davon acht Mädchen. In über 50 Zusammentreffen habe man sich auf Prüfungen vorbereitet, an Veranstaltungen teilgenommen und Sport getrieben. Seinen Rückblick auf die einzelnen Veranstaltungen verband er mit einem Ausblick auf das laufende Jahr, insbesondere die Planung einer 24-Stunden-Übung. Hierfür seien Helfer jederzeit willkommen.

"Großartiger Einsatz"

Bürgermeister Roman Berr dankte im Namen der Gemeinde für den "großartigen Einsatz bei der Sanierung des Feuerwehrhauses und des Gemeindestadels". Dies sei eine überragende Leistung, die für die Gemeinde Kosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich bedeute.

Kreisbrandinspektor Peter Deiml zollte ebenfalls Anerkennung für die Gemeinschaft der Wehr. Zur eingangs erwähnten SMS-Alarmierung erläuterte er ergänzend, dass zukünftig der Zeitpunkt mit angegeben werde, da dieser häufig nicht mit dem Empfangszeitpunkt der SMS übereinstimme. Kreisbrandinspektor Christian Meyer stellte sich vor und bot gleich seine Hilfe und Unterstützung an.
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