Rasengrab: Neue Einteilung für den Friedhof

Lokales
Etzelwang
28.11.2015
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Das Gemeindegremium machte sich wegen der wachsenden Zahl an aufgegebenen Grabstellen im Friedhof Etzelwang, der zunehmenden Forderung nach Urnengräbern, sowie dem Wunsch nach pflegearmen Rasengräbern, Gedanken über eine neue Platzeinteilung.

Im nördlichen Friedhofsteil sollen Rasengräber ermöglicht werden. Das sind Grabstellen ohne Einfassung, ohne Grabstein, ohne Bepflanzung, nur mit einer im Boden eingelassenen Platte, auf der Name und Lebensdaten eingraviert sind. Die Friedhofsmauer soll mit Wein begrünt werden. Im westlichen Bereich könnten Urnengräber rund um einen Ginkgo-Baum angelegt werden.

An freien Stellen im Friedhof werden Urnenstelen genehmigt in einer Höhe bis maximal 120 Zentimeter. Auch hier wird eine pflegeleichte Form ohne Umrandung vorgeschrieben. Die Urnen müssen aus verrottbarem Material hergestellt sein. Für die Urnenstelen wird die Ausführung in Stein, nicht in Edelstahl, gewünscht. Den erforderlichen Betonsockel für die Urnenstelen bereitet der Bauhof vor. Die Kosten werden in die Gebühr für diese Bestattungsform aufgenommen. Der Hangweg in Etzelwang entlang der westlichen Friedhofsmauer bekam eine neue Teerdecke.

Weiter auf der Tagesordnung standen Anträge: Werner Renner beantragte die Nutzungsänderung einer allgemeinen Lagerfläche zu einer Lack-Lagerfläche in Oberschmidtstadt. Carola Renner möchte ebenfalls eine Nutzungsänderung für einen Zwischenbau und die Ergänzung um ein Treppenhaus auch in Oberschmidtstadt. Beide Vorhaben genehmigte das Gremium.
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