Schnelles Internet: Anschluss ab September möglich
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Lokales
Etzelwang
17.03.2015
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Bald bekommt zumindest ein Teilbereich der Gemeinde Etzelwang den schnellen Zugriff aufs Internet. Christof Englmeier, Firmenchef von Amplus, und zwei seiner Mitarbeiter, Bauleiter Martin Brey von der Firma Nibler Fernleitungsbau aus München, Bürgermeister Roman Berr sowie Gemeinderäte haben gemeinsam den symbolischen ersten Spatenstich vorgenommen.

Sobald die Witterung Erdarbeiten zulässt, beginnen die beteiligten Firmen damit, die Glasfaserleitung von Lehenhammer über Etzelwang bis Kirchenreinbach zu verlegen. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, verbinden rund acht Kilometer Glasfaserleitungen sieben Kabelverzweiger, die dann rund 360 Haushalten den Zugang zum schnelleren Internet der Firma Amplus mit bis zu 100 000 Kbit/s ermöglichen. Die individuelle Bandbreite pro Anschlussnehmer hängt von der Länge der Kupferverbindung zwischen Kabelverteiler und Hausanschluss ab: Je kürzer diese ist, desto höher ist die Übertragungsgeschwindigkeit. Auf Wunsch kann die Bandbreite auf bis zu 200 000 Kbit/s erhöht werden.

Etzelwang ist eine der ersten Gemeinden in Bayern und die erste im Landkreis, die den Förderbescheid der bayerischen Staatsregierung erhalten hat. Minister Markus Söder hat ihn Bürgermeister Roman Berr in seinem Ministerium in Nürnberg überreicht.

Die Ausbaukosten liegen bei rund 420 000 Euro, die der Freistaat mit 90 Prozent fördert. Die Gemeinde kann mit einer Eigenbeteiligung von knapp 42 000 Euro dem Wunsch vieler Bürger, Betriebe und Geschäftsinhaber nach der "schnellen Datenautobahn" frühzeitig nachkommen: Anschlussmöglichkeiten sollen ab September bestehen.
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