Therapie auf dem Bauernhof

Lokales
Etzelwang
20.01.2015
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In Schmidtstadt entsteht eine neue Einrichtung der Jugendhilfe. Der Etzelwanger Gemeinderat gab auf seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für das Projekt.

Aus dem Jurahof in Schmidtstadt wird ein Heim für Jugendliche. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf eine Nutzungsänderung zu, den Klaus Hofmann gestellt hatte. Wie der Antragssteller ausführte, sei zunächst eine Belegung für sechs junge Menschen vorgesehen. Jedem dieser künftigen Bewohner, die vom Jugendamt vermittelt werden, stehe ein Betreuer zu Seite.

Der landwirtschaftliche Betrieb am Jurahof eigne sich besonders, weil er den Jugendlichen Arbeiten und Umgang mit Tieren als Therapieform ermöglicht. Der Gemeinderat hatte gegen diese neue Nutzung keine Einwände. Dem Antrag der Familie Schimmer-Strecker für den Bau eines Wohnhauses im Neubaugebiet Schlossblick stimmte der Gemeinderat ebenfalls zu.

Strom aus der Turbine

Der Bauausschuss hat sich bei einem Ortstermin über mögliche Energieeinsparungen in der Kläranlage informiert. Dabei kam die Nutzung einer kleinen Turbine im Etzelbach zur Sprache, Mit der Turbine könnte Strom für den Eigenbedarf erzeugt werden. Nun wird das Urteil eines Experten über die Rentabilität eingeholt. Außerdem soll der Einsatz einer Wärmetauschanlage geprüft werden.

Sowohl die Kreisstraße durch Etzelwang als auch der südlich des Baches verlaufende Straßenzug trägt die Bezeichnung Hauptstraße. Die Neugestaltung der Dorfmitte veranlasste Bürgermeister Roman Berr zu einer Umfrage bei den Anliegern, ob zur besseren Unterscheidung der Straßenzug südlich des Bachlaufes einen eigenen Namen erhalten sollte. Die Adresse Hauptstraße würden dann nur die Anwesen an der Kreisstraße behalten. Der überwiegende Teil der betroffenen Anlieger wollte jedoch keine Änderung. Die Ablehnung wurde hauptsächlich mit den bürokratischen Folgen begründet.

Gemeinderätin Regine Kliem erkundigte sich nach der künftigen Ausgleichsfläche am Langgraben. Einem Gemeindebürger, der eine Streuobstwiese anlegen möchte, könnte dieses Flurstück angeboten werden. Die Klage von Landwirten, dass in den Gemeindewäldern Forstarbeiter das Dürrholz stehen lassen, gab Gemeinderat Gerhard Pirner weiter. Diese Vorgehensweise diene einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, erhalte den Naturkreislauf und biete vielen Tieren Lebensraum, erklärte Gemeinderat Philipp Wagner.

Bürgermeister Roman Berr schlug für das geplante Gemeindeseminar vier Termine im März und April vor. Neben den Gemeinderäten sind zu der Tagung auch die Vertreter der Vereine eingeladen. Ort und Zeitpunkt werden noch bekanntgegeben, sobald die Abstimmung mit der Moderation erfolgt ist.

Zu Gast bei Integra

Das Gremium hatte sich in der sozialtherapeutischen Einrichtung Integra getroffen. Geschäftsführer Jürgen Schmidt sagte, er freue sich, Gastgeber für den Gemeinderat sein zu dürfen. Auf diese Weise könne sich die Einrichtung erkenntlich zeigen für die gute Aufnahme in der Gemeinde.
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