Zu Fuß auf Zeitreise

Lokales
Etzelwang
05.06.2015
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Plätze, die in geheimnisvollen Begebenheiten oder Geschichten von Edelleuten eine Rolle spielen, steuerte die Arbeitsgruppe "Heimat neu erleben" auf einer Wanderung rund um Etzelwang an.

22 Teilnehmer waren neugierig auf diese Exkursion der Dorfentwicklung Etzelwang mit den beiden Gästeführerinnen Dagmar Pickel und Ingrid Strobl. Zuerst nannten sie wichtige Daten der Gemeinde und ihre Attraktionen, das Freibad und den Skilift.

An der ersten Station, der St.-Martinskirche mit dem Kunstwerk von Peter Kuschel, erzählten sie die Legenden über den Heiligen. Auch die Geschichte der St.-Nikolauskirche kam dabei zur Sprache.

Beim Blick auf Schloss Neidstein hörten die Wanderer der Sage um den tragischen Tod des Georg von Brand zu. Auf dem Heimweg von Burg Lichtenegg geriet er in einen Sturm und ertrank im Högenbach. An einer Grotte unterhalb von Neidstein erschien das Dienstmädchen Anna, dargestellt von Ingrid Strobl, und erzählte über das Leben der Ottilie von Faber-Castell, die ihr Glück im hiesigen Schloss fand.

Vor einer Höhle schilderte Dagmar Pickel erdgeschichtliche Phasen wie zum Beispiel das Jurameer, die das Gesicht der Region mitgeprägt haben. Am Weg in Richtung Rupprechtstein wusste die Gästeführerin über die historische Bierbrauerei auf dieser Burg zu berichten. Zum Rätselraten animierten die Sieben Brüder, eine Felsformation im Viechtach. Mit einer Erfrischung belohnte Dagmar Pickel die Wandergruppe nach rund drei Stunden und sieben Kilometer Fußmarsch.
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