Bike-Day des Skivereins Etzelwang stellt die Teilnehmer vor besondere Herausforderungen
Dem Regen getrotzt

Steil bergauf ging's für die Teilnehmer des Hillclimbing-Wettbewerbs.
Sport
Etzelwang
15.06.2016
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Schnee blieb im vergangenen Winter am Brennberg Mangelware. Inzwischen hat der Skiverein die Bretter in den Schuppen gestellt und die Mountainbikes herausgeholt. Und jetzt, da er auf Niederschläge nicht mehr scharf war, öffneten die Wolken ihre Schleusen.

Dem Regen trotzend, veranstaltete der Skiverein Etzelwang am Sonntag seinen Bike-Day und zeigte damit im klassischen Sinne, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur unpassende Kleidung. Die widrigen Verhältnisse verlangten in den einzelnen Disziplinen noch mehr Geschick.

Zum Auftakt starteten zwei Mountainbike-Touren auf ausgesuchten Routen quer durch die Landschaft. Auf der längeren Strecke spulten die Teilnehmer gut 50 Kilometer und 1300 Höhenmeter ab, bei der kürzeren Tour immerhin 15 Kilometer bei 400 Höhenmetern. Die rege Beteiligung zeigte den großen Anklang, den die Touren fanden.

An der Talstation des vereinseigenen Brennberglifts lief der Zeltbetrieb trotz des regnerischen Wetters erstaunlich gut. Neben Kaffee und Kuchen gab es weitere Getränke, und am Grill wurden Bratwürste und Schweine- sowie Putensteaks aufgelegt. Ein reichhaltiges Salatbuffet rundete das Angebot an Speisen ab. Bei Ständen von Bike-Shops aus der Region konnten E-Bikes getestet und Zubehör erworben werden.

Große Sprünge gemacht


Dem Technik-Parcours stellten sich in erster Linie jüngere Teilnehmer. Ein Bunny-Hop-Contest des Radhauses Schertel stellte die Aufgabe, mit dem Fahrrad über eine Stange zu springen. Die Besten überquerten die Höhe von 75 Zentimeter.

Auf Geschicklichkeit, Kraft und technisches Können kam es beim Hillclimbing an. Die Fahrer bemühten sich dabei, möglichst weit auf einer vorgegebenen Strecke bergauf zu gelangen, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren oder sich an Bäumen festzuhalten. Im strömenden Regens nahm mehr als ein Dutzend Mountainbiker diese Herausforderung an.

Tückische Wurzeln


Zunächst ging es im Zick-Zack über einen Wiesenhang hinauf, bis die Streckenführung in Windungen bis zu 180 Grad im Wald verschwand. Die Richtungswechsel verlangten den Startern schon viel ab, der nasse Untergrund tat ein übriges. Vielen bereitete bereits die Einfahrt in den Wald Schwierigkeiten, andere blieben an Wurzeln hängen oder scheiterten in den Kurven. Zahlreiche Zuschauer zollten durch Applaus Respekt vor den gezeigten Leistungen.

Als Sieger bei den Herren ging Matthias Heyer vor Sebastian Haas und David Kaula hervor. Bei den Damen gewann Christa Englhard knapp vor Katja Höfler. Bei der anschließenden Siegerehrung beglückwünschte Organisator Andreas ("Räis") Pickel nicht nur die Gewinner, sondern bedankte sich besonders bei allen, die bei der reibungslosen Organisation mitgewirkt hatten.
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