Kinder und Jugendliche freuen sich über Tumblingbahn beim Sportverein Etzelwang
Mehrwert für die Turnstunden

Marianne Badura (mittlere Reihe, links) und ihre Trainer-Kollegin Irmgard Kaula (mittlere Reihe, Dritte von links) haben viele Monate für das Projekt "Tumblingbahn" gearbeitet. Dank der Hilfe der Sponsoren ist das Ziel jetzt erreicht. Bild: csk
Sport
Etzelwang
16.07.2016
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"Was bitte ist eine Tumblingbahn?" - Irmgard Kaula und Marianne Badura haben nicht mehr mitgezählt, wie oft sie diese Frage im Lauf eines Jahres beantwortet haben. Für die Kinder und Jugendlichen der Sparte Gymnastik im Sportverein Etzelwang wollten die beiden Turn-Trainerinnen eine solche anschaffen. Dafür suchten sie nach Sponsoren. Und es hat geklappt: Die Tumblingbahn ist da.

Blau ist sie, gut zehn Meter lang und etwa zwei Meter breit. Ihr Unterbau besteht aus geschichteten Holzplatten, die miteinander verbunden auf Schaumstoffwürfeln stehen. Eine weiche Oberfläche bedeckt sie. Auf einer Tumblingbahn lässt sich allerhand turnen: Flickflacks, Sprünge oder Radschlag zum Beispiel. Das erlebten die Sponsoren live, als sie der SV Etzelwang in die Turnhalle einlud.

Irmgard Kaula und Marianne Badura hatten das Projekt im vergangenen Jahr angestoßen und einige Klinken geputzt, bis das Geld für die über 3500 Euro teure Bahn beisammen war. SVE-Vorsitzender Klaus Strobl bedankte sich für den Einsatz der Betreuerinnen und bei den vielen Spendern. Darunter sind die Gemeinde Etzelwang, die Dorfgemeinschaft Etzelwang, die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung, die Sparkasse Amberg-Sulzbach, Megatec Electronic in Lehenhammer, Landmaschinen Ehras in Albersdorf, Blue! Advancing European Projects in München und das Dorfcafé Etzelwang.

Landrat Richard Reisinger, der die Fördermittel der Sparkasse beisteuerte, wünschte den Kindern ein verletzungsfreies Turnen auf der Tumblingbahn. Gerhard Pirner, Geschäftsführer der Megatec Electronic GmbH und Mitglied des Gemeinderats, betonte, dass die Gemeinde viel Wert darauf lege, den Sport im Verein zu unterstützen und dafür auch einen Beitrag zu leisten.

Marianne Badura hat mit ihrer Firma Blue! Advancing European Projects ebenfalls ein Scherflein beigesteuert. Sie freute sich mit ihrer Trainer-Kollegin Irmgard Kaula über das gelungene Projekt. Die Bahn werde sehr gerne angenommen und habe für die Turn- und Gymnastikstunden einen großen Mehrwert.
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