Der Brennberglift in Etzelwang lief in der vergangenen Brettl-Saison nur an sieben Tagen
Schneearme Winter nagen an der Kasse

Mit dem allgemeinen Übungsleiterschein in der Tasche schalten sich Carmen Donhauser und Katja Höfler jetzt verstärkt in die Vereinsarbeit ein, zum Beispiel bei der Skigymnastik. Vorsitzender Peter Grötsch (rechts) und Ski-Abteilungsleiter Andreas Pickel (links) freuen sich darüber. Bild: csk
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Etzelwang
27.05.2016
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Schnee im eigenen Revier bleibt beim Skiverein Etzelwang eine rare Ware. Gerade mal eine Woche lief im Winter der Lift am Brennberg. Die Sportler schnallten die Bretter anderswo an oder wandten sich ihren Sommer-Events zu.

Steigende Mitgliederzahlen nannte Vorsitzender Peter Grötsch in der Jahreshauptversammlung. Gut 30 Neuzugänge ergeben einen aktuellen Stand von 376. Erfolgsgrundlage sei eindeutig der gute Zusammenhalt.

Sieben Tage Liftbetrieb meldete der dafür verantwortliche Dieter Bielesch. Auch wenn die Schneebeschaffenheit anfangs die Präparierung erschwerte, hätten doch ganz gute Bedingungen auf der Piste geherrscht. Ein kleiner technischer Fehler am Lift wurde schnell erkannt und behoben. Für diesen Sommer plane er den Einbau einer neuen Seilsteuerung für die Liftanlage, sagte Bielesch abschließend.

Zugkräftiger Bikeday


Ski-Abteilungsleiter Andreas Pickel blickte auf ein ereignisreiches Sport-Jahr zurück. Im Herbst machten Carmen Donhauser und Katja Höfler den allgemeinen Übungsleiterschein. Sie unterstützen in Zukunft die wöchentliche Skigymnastik. Neben Skifahrten für Jugendliche und Erwachsene, Ausflügen und Wanderungen sei vor allem der Bikeday wieder ein voller Erfolg für den Verein gewesen. Allein schon 60 Teilnehmer gingen auf die langen 50 Kilometer-Tour. Einen weiteren Erfolg im Sommer stelle der 29. Platz beim Landkreislauf dar.

Übungen für Jung und Alt


Im Durchschnitt nahmen im Winter rund 20 Leute aus allen Altersgruppen regelmäßig an der Skigymnastik teil. Den Anspruch, Übungen für Jung und Alt parat zu haben, hätten Andrea und Dieter Bielesch erfüllt, bestätigte Pickel. Besonders freute er sich, dass die vielen Skifahrten sehr gut angenommen wurden. Von der Jugend-Skifreizeit über das Familien-Wochenende bis zur Ü-18-Fahrt: Der Zulauf sei auch ein Ergebnis der reibungslosen und weitsichtigen Organisation der Verantwortlichen.

Nach den Worten von Vereinskassier Walter Bielesch nagen zwar die schneearmen Winter an der Kasse, aber "wir sind in der Lage, auch künftig den Vereinsbetrieb in vollem Umfang aufrecht zu erhalten". Sein Dank galt Hans-Peter Pleyer, der auf seinen Liftlohn verzichtete, und Karl Negelein, der die Pachteinnahmen an den Verein zurückfließen ließ.

Der Bikeday und der Etzelwanger Kirwa-Freitag, den traditionell der Skiverein ausrichtet, bringen nicht nur Spaß, sondern auch Geld, fügte Peter Grötsch hinzu. Vorausblickend warb er schon um Helfer, die heuer am Kirwa-Freitag bei den Getränken, am Grill und in der Bar anpacken.

Grötsch kündigt Rückzug an


Zum Schluss ließ Peter Grötsch wissen, dass 2016 sein letztes Jahr als Vorsitzender des Skivereins sein werde. Er appellierte an die Mitglieder, sich rechtzeitig Gedanken über seine Nachfolge zu machen.
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