Frankenalb-Campingplatz feiert Jubiläum
Seit 40 Jahren dem Platz treu

Von links: Helmut und Hannelore Maul, Altbürgermeister Konrad Adelmann, Paula und Bruno Brandstätter, Altbürgermeister Ludwig Heinl, Josef und Ingeborg Friedrich, Frits und Cilli Behr, Bürgermeister Roman Berr sowie Horst und Erika Weidner bei der Jubiläumsfeier 40 Jahre Campingplatz und 40 beziehungsweise 25 Jahre treue Dauercamper. Bild: ds
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Etzelwang
18.11.2016
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Seit 1976 hat Etzelwang einen Campingplatz. Und seit dieser Zeit halten Campingfreunde diesem naturnahen Gelände am westlichen Ortsrand die Treue. Grund für die Betreiberfamilien Maul und Weidner, dem Jubiläum zu gedenken und die Treue der Gäste in einer Feierstunde zu würdigen. Drei Bürgermeistergenerationen hielten während der vier Jahrzehnte die Verbindung zwischen dem Privatunternehmen und der Gemeinde aufrecht. Diese drei Gemeindevorsteher fanden sich zur Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen neben zwei Familien, die seit dieser Zeit dem Campingplatz Frankenalb die Treue halten, und einer Familie, die seit 25 Jahren regelmäßig Etzelwang ansteuert, im Dorfcafé ein.

Helmut Maul erinnerte an die Entstehungsgeschichte. Der damalige Bürgermeister Konrad Adelmann fand für seine Idee, den Fremdenverkehrsort Etzelwang um einen Campingplatz zu bereichern, in Georg Hartmann einen geschäftstüchtigen Ansprechpartner. Nachdem die Voraussetzungen mit den Auflagen der Behörden erfolgreich geschaffen waren, machten sich Else und Georg Hartmann, die Eltern von Hannelore Maul und Erika Weidner, mit viel Eigenleistung daran, den vorgesehenen Platz am westlichen Ortsrand umzugestalten und Parzellen für Wohnwagen anzulegen.

Ihre Risikobereitschaft lohnte sich für das Ehepaar, so dass sie sich in den Folgejahren zur Erweiterung entschlossen. Auf 2,5 Hektar Fläche entstanden im Laufe der Zeit 80 Plätze für Dauercamper und 40 für Spontanurlauber. Die Container für die Sanitäreinrichtung löste später der Bau eines festen Gebäudes ab. Inzwischen führen den Campingplatz, der mit viel Lob für die Hege und Pflege von den Nutzern bedacht wird, die Hartmann-Töchter mit ihren Ehemännern fort. Den Nutzen für die Gemeinde bezifferte Helmut Maul mit der Erkenntnis, dass statistisch ermittelt jeder Camper pro Tag rund 30 Euro im Ort belasse. Bei Dauercampern liege dieser Wert zwischen 10 und 15 Euro pro Tag. Die Gäste kommen aus dem gesamten europäischen Raum. Campingfreunde integrieren sich in der Gemeinde, pflegen Freundschaften mit den Einheimischen, wirken mit bei Festen oder helfen freiwillig bei Veranstaltungen.

Altbürgermeister Konrad Adelmann verwies auf die Schwierigkeiten am Anfang, auch Vorwürfen musste begegnet werden. Adelmann bezeichnete Georg Hartmann als tatkräftigen Motor bei der Schaffung dieser für den Fremdenverkehr so wichtigen Einrichtung in einer Zeit, in der Etzelwang mehr als 35 000 Übernachtungen pro Jahr verzeichnen konnte. Adelmanns Nachfolger Altbürgermeister Ludwig Heinl lobte Georg Hartmann als einen Geschäftsmann, der die Zeichen der Zeit erkannte. Die Gemeinde profitiere von der Vereinbarung eines jährlichen Betrages für die Freibadnutzung durch die Campinggäste. Auch die Wertschöpfung für die Geschäfte in Etzelwang sei erfreulich.
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