Gemeinde Etzelwang lädt zum Seniorennachmittag ein
Zeit zum Durchatmen nehmen

Salome und Irmgard Kaula eröffneten den adventlichen Nachmittag für die Senioren aus der Gemeinde Etzelwang mit zarten Klängen.
Vermischtes
Etzelwang
16.12.2015
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Ablenkung vom Alltag zu finden und alte Bekannte wiederzutreffen, wollte die Gemeinde Etzelwang ihren Senioren ermöglichen. Die nahmen das Angebot gerne an, wie der volle Saal im Gasthaus Dorn zeigte.

Kirchenreinbach. Von fünf Jahren aufwärts beteiligten sich alle Altersgruppen an der Gestaltung des Nachmittags. Flöte und Gitarre von Salome und Irmgard Kaula eröffneten ihn musikalisch.

Ukrainer gut aufgenommen


Bürgermeister Roman Berr wünschte den Besuchern "Zeit zum Durchatmen nach ereignisreichen Monaten und emotionalen Momenten". Er erinnerte an die Aufnahme einer Familie aus der Ukraine in Etzelwang. Auf Anhieb fühlte sie sich wohl. Dankbar für die große Spendenbereitschaft der Etzelwanger Bevölkerung, beteiligte sie sich an freiwilligen Arbeitseinsätzen im Freibad oder im Gemeindestadel.

Angesichts der gefahrvollen Wege der Flüchtlinge zog Roman Berr Parallelen zur Herbergssuche von Josef und Maria. Jeder könne helfen - nicht nur an Weihnachten, sondern das gesamte Jahr.

Kerstin Renner und Sarah Bielesch hatten mit einigen ihrer Schützlinge aus dem Etzelwanger Kinderhaus Lieder und Gedichte einstudiert. Pfarrer Markus Vedder, der die Besucher des Seniorennachmittags auch im Namen seines katholischen Kollegen Roland Klein grüßte, trug die Geschichte "Wie man zu einem Engel wird" vor.

Fehlbesetzung korrigiert


In der Erzählung ging es um ein Krippenspiel von Schülern. Der Jüngste hatte mit seiner Rolle als herzloser Herbergsvater Probleme: Er brachte es nicht fertig, Maria und Josef abzuweisen. Bei ihm zu Hause gebe es ja auch immer Platz für jeden; notfalls auf einer Luftmatratze, begründete er nach der Aufführung. Auch beim zweiten Mal konnte er nicht Nein sagen, und da versetzte ihn die Regie zu den Engeln, wo er mit seinem Halleluja am richtigen Platz war.

Bei Kaffee und einer großen Auswahl an Gebäck, das von Gemeinderätinnen und Ehefrauen der Gemeinderäte gespendet worden war, kamen Tischnachbarn, Freunde und Bekannte ins Gespräch. Marco Brunner leitete den Gesangverein Etzelwang bei einigen weihnachtlichen Weisen.

Aus den Reihen der Gäste dankte Altbürgermeister Ludwig Heinl der Gemeinde. Zusammen mit guten Wünschen für das neue Jahr brachte er seine Vorfreude auf den nächsten Seniorennachmittag im Dezember 2016 zum Ausdruck.

Valentin lässt grüßenBürgermeister Roman Berr freute sich über die vielen Gäste, unter denen er auch neue Gesichter ausmachte. Er dankte Gertraud Seitz, die diese Veranstaltung für die Senioren der Gemeinde ehrenamtlich organisiert und leitet. Auch der Bürgermeister trug eine Geschichte über Familie, Arbeit und Entspannung vor. Er zitierte abschließend Karl Valentin: "Wenn die staade Zeit vorbei ist, wird's wieder ruhiger." (ds)
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