Kirchenreinbacher wollen keine Versetzung nach Westen
Kirwabaum nicht verhandelbar

Architekt Albert Geitner (links) deutet mit seinem Zollstock auf einen Planentwurf, an dem er den Bürgern das Vorhaben erläuterte, das Ufer des Reinbachs zu einen Erlebnisbereich umzugestalten. Bild: ds
Vermischtes
Etzelwang
05.08.2016
35
0

Ein gelungenes Beispiel von Dorferneuerung stellt das sanierte Schloss in Kirchenreinbach dar. Doch diese Perle soll im Ort nicht alleine glänzen.

Kirchenreinbach. Die Gemeinde Etzelwang und die Einwohner von Kirchenreinbach haben sich darauf verständigt, die Dorferneuerung auf die gesamte Ortschaft auszudehnen. Um die Planung mit den Vorstellungen der Bürger abzustimmen, trafen sich Einwohner, Gemeinderäte und Architekt Albert Geitner zu einer Ortsbegehung.

Einigkeit bestand in der Absicht, am alten Feuerwehrhaus den Vorplatz mit den Containern zu pflastern. Am Kirchenweg soll die Fahrbahndecke erneuert werden. Das Bushäuschen könnte auf Straßenniveau angehoben werden.

Erlebnisbereich am Bach


Der Zugang zur St.-Ulrichskirche wird ein Granitpflaster erhalten. Der Aufgang zum Schloss Kirchenreinbach aus Pflastersteinen könnte um einen Seitenstreifen ergänzt werden, der für ältere und gehbehinderte Mitmenschen Erleichterung bringen würde. Für die Gehwege im Dorf ist eine Erneuerung vorgesehen. Das Bachufer kann ab der Brücke beim Anwesen Sperber zu einem parkähnlichen Erlebnisbereich umgestaltet werden. Das bedeutet auch eine ökologische Aufwertung des Gewässers. Ein Zugangsweg, Stufen, Sitzsteine und Bänke würden zum Verweilen einladen.

Um diese Idylle am Bach zu erreichen, wollte der Planer den Standplatz für den Kirwabaum 30 Meter nach Westen verlegen, was auf massiven Widerspruch stieß. Bedenken äußerten die Anwohner aber auch zur Absicht des Planers, die Zufahrt zur Schreinerei, dem Gasthaus und dem Friseurgeschäft schmäler zu gestalten. Für Materialanlieferungen durch Lastwagen wären dann Problemen zu befürchten.

Brunnen reaktivieren


Die Teilnehmer der Dorfbegehung setzten sich für eine Reparatur des Dorfbrunnens ein. Sie wünschten sich, das er wieder funktionstüchtig gemacht wird. Außerdem sei eine stabile Abdeckung zum Schutz vor Unfallgefahren erforderlich.

Die Fläche des ehemaligen Kinderspielplatzes oberhalb des Birkenwegs könnte mit Rasengittersteinen befestigt werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit zu einer Nutzung als Wanderparkplatz. Für den Wunsch nach optischen Veränderungen, damit Kraftfahrer, die aus Richtung Gaisheim kommen, am östlichen Ortseingang die Geschwindigkeit reduzieren, werden wirksame Maßnahmen überlegt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.