Rückblick und Vorschau bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchenreinbach
Gerätehaus bekommt neues Tor

Den Jubilaren und neugewählten Funktionären der Wehr Kirchenreinbach gratulierten Kreisbrandinspektor Peter Deiml (rechts), Kreisbrandmeister Christian Meyer (Vierter von rechts), Bürgermeister Roman Berr (Sechster von rechts), Vorsitzender Günther Renner (links) und Kommandant Norbert Sperber (Dritter von links). Bild: ds
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Etzelwang
15.01.2016
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Kirchenreinbach. Die Kassenlage macht's möglich: Bei der Feuerwehr Kirchenreinbach bleiben die Beiträge unverändert. Die Mitglieder hielten bei der Jahresversammlung im Gasthaus Dorn Rückschau auf 2015, das die Aktiven bei 30 Einsätzen und Übungen forderte. Ehrungen für 25 und 40 Jahre Dienst bildeten einen Höhepunkt der Jahreshauptversammlung.

Vorsitzender Günther Renner berichtete über drei Abgänge und fünf Eintritte. Aktuell zählt der Feuerwehrverein 72 Mitglieder. Das Protokoll der Versammlung des Vorjahrs von Schriftführerin Simone Ertel fand die Zustimmung ebenso wie der Kassenbericht von Wolfgang Lehnerer. Er meldete trotz verschiedener Anschaffungen einen Überschuss. Nicht zuletzt deshalb sah die Versammlung keinen Grund, den Mitgliedsbeitrag zu erhöhen.

Bürgermeister Roman Berr versicherte, dass die Gemeinde Etzelwang notwendige Ergänzungen an der Ausrüstung bereitstellen werde. Er würdigte die schnelle Einsatzbereitschaft. Die Ausbildung im Digitalfunk sei erfolgreich verlaufen; das Erlernte müsse jetzt in der Praxis trainiert werden.

Vorsitzender Günther Renner berichtete über gesellschaftliche Ereignisse im abgelaufenen Jahr, darunter die Wintergaudi, den Preisschafkopf, den Tanz in den Mai und das Sommerfest. Auf einem Ausflug besichtigte die Wehr die Firma Engelbert Strauß. Abordnungen ehrten Feuerwehrangehörige bei runden Geburtstagen. 2016 bekommt das Gerätehaus ein neues Tor, und die Vorplätze beider Gebäude werden im Zuge der Dorferneuerung gepflastert.

Turnusmäßige Wahlen bestätigten Lukas Renner als Jugendvertreter. Als Vertrauensleute fungieren künftig Leonhard Wirbel und Johannes Ertel. Die Kasse prüfen Lena Renner und Bernd Schramm.

Robert Dorn regte den Kauf von Uniformhemden an. Bedarfsmeldungen an neuen Kleidungsstücken nimmt Ulrike Loos entgegen.Es folgten Ehrungen durch Kreisbrandinspektor Peter Deiml, Kreisbrandmeister Christian Meyer und Bürgermeister Roman Berr. Kommandant Norbert Sperber erhielt das Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienstzeit in Silber. Reiner Dorn und Karl Lehnerer jr. wurden mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet.Ein erfolgreicher Einstieg in die Aufgaben der Feuerwehr gelang Hanna Renner beim Wissenstest in der Stufe I. Die Atemschutzträger verstärkt als Neuzugang Johannes Ertel. Die modulare Truppausbildung absolvierten Anne Renner, Lena Renner und Simone Ertel.

Kirchenreinbach. Auf eine Reihe von Einsätzen blickte Kommandant Norbert Sperber in der Jahresversammlung der Feuerwehr Kirchenreinbach zurück. Die Sirene rief seine Truppe zu vier Bränden und zwei Verkehrsunfällen. Zwei Mal galt es, Personen zu suchen. Die Aktiven beteiligten sich an der Bergung eines gestürzten Kletterers.

Beim Landkreislauf sperrte die Wehr eine Straße ab. Brandbekämpfung übten sie an einer Schreinerei und am Buchberghaus sowie - zusammen mit Nachbarwehren - während der Brandschutzwoche in Albersdorf und in Hirschbach. Zwei Übungen absolvierte die Jugend. Eine davon erstreckte sich über 24 Stunden. Für all diese Aufgaben standen dem Kommandanten 22 Männer und fünf Frauen zur Verfügung. Zwei Burschen und eine junge Dame bereiten sich in der Nachwuchsgruppe auf ihren Dienst vor.

Atemschutzbeauftragter Bernd Schramm bestätigte, dass die 15 Atemschutzträger in der Gemeinde alle vorgeschriebenen Fortbildungen belegt haben. Die Funktion der Geräte überwacht Erwin Morner. Für 2016 habe die Wehr Ausbildungsplätze für neue Atemschutzträger reserviert. Jugendbeauftragter Reinhard Ertel warb dafür, weitere Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern.

Spektakuläre Einsätze der Landkreis-Feuerwehren ließ Kreisbrandinspektor Peter Deiml Revue passieren. Feuer brachen auf zwei Bauernhöfen aus. Ein Zugunglück und ein Flugzeugabsturz hielten mehrere Wehren in Atem. Bis zu 500 Helfer mühten sich, um eine hohe Giftbelastung abzuwenden.
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