Tag des offenen Denkmals im Schloss Kirchenreinbach
Wiedersehen im Klassenzimmer

Das ehemalige Klassenzimmer im Schloss Kirchenreinbach rang den Besuchern Bewunderung ab über die Vielfalt der dort aufbewahrten Gerätschaften aus Landwirtschaft, Handwerk und Haushalt. Bild: ds
Vermischtes
Etzelwang
15.09.2016
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Kirchenreinbach. (ds) Der Tag des offenen Denkmals gestaltete sich im mehr als 1000 Jahre alten Dorf Kirchenreinbach mit seinem über 600 Jahre alten Schloss zu einem besonderen Erlebnis. Das historische Gebäude, das sich nach einer gründlichen Renovierung in neuem Glanz präsentiert, erlebte am Sonntag wieder einen großen Ansturm an interessierten Besuchern.

Wie sich aus Gesprächen ergab, förderte das Interesse an diesem Denkmal unter anderem eine Dokumentation im Bayerischen Fernsehen über Schloss Kirchenreinbach. Die Baugeschichte und die Ausstattung der Räumlichkeiten des historischen Gebäudes aus dem 14. Jahrhundert erklärten Günther Renner und Leonhard Ehras bei insgesamt zwölf Führungen mit durchschnittlich je 15 Personen. Demnach nutzten mehr als 180 Besucher den Blick ins Innere.

Jahrhunderte lang als Sitz der Hofmarksherren diente ein Teil des Gebäudes von 1877 bis 1974 etlichen Generationen aus Kirchenreinbach und den umliegenden Ortschaften als Schulhaus, was bei vielen ehemaligen Schülern das Interesse an der jetzigen Ausgestaltung förderte. Am Ende der Führungen durch drei Etagen zeigten sich die Besucher durchwegs angetan von der Vielfalt des Inventars.

Zu einem Wohlfühlnachmittag an diesem herrlichen Sommertag trugen außerdem die Feuerwehr und der Gartenbauverein Schmidtstadt bei, die den Gästen vor dem Schlossgarten mit Kaffee und Kuchen sowie Grillspezialitäten, belegten Broten und Erfrischungsgetränken die Wartezeit vor den Führungen so angenehm wie möglich gestalteten. Auch der Kräutergarten im Schlossgelände fand mit seinen zahlreichen Pflanzen das Interesse vieler Besucher.
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