4:1-Sieg gegen Spitzenreiter Ruhmannsfelden - Doppelpack von Martin Pasieka
Etzenricht sorgt für Überraschung

Der SV Etzenricht bezwang Spitzenreiter SpVgg Ruhmannsfelden mit 4:1. Martin Pasieka erzielte die ersten beiden Treffer und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Bild: hfz
Lokales
Etzenricht
27.10.2014
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Mit einer Energieleistung besiegte der SV Etzenricht zum Rückrundenauftakt den Tabellenführer SpVgg Ruhmannsfelden mit 4:1. Die Elf aus dem Bayerwald behält wegen der ebenso schwächelnden Konkurrenz aber den Platz an der Sonne.

Gewarnt hatte SpVgg-Trainer Rudi Damberger seine Mannschaft zur Genüge, denn er hatte den SVE in Hutthurm beobachtet. "Für mich war schon vor dem Spiel klar, dass Etzenricht stärker ist, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. In der ersten Halbzeit haben wir gut gepresst und waren der aktivere Teil", so die Stellungnahme des Gästecoaches. Er sah sein Team auch bei den Chancen in den ersten 45 Minuten im Plus. Johannes Wittenzeller, Florian Vogl und Martin Kress hatten Gelegenheiten zur Gästeführung. Michael Müller, der athletische SpVgg-Stürmer führt die Torjägerliste an, trat zwei Mal in Erscheinung. Er deutete seine Ausnahmestellung beim einzigen Aussetzer der SVE-Deckung unmittelbar nach der Pause (46.) an, als er den Außenpfosten traf. Sein 17. Saisontreffer gelang ihm in der Nachspielzeit mit einem Kopfball.

Das war es aber auch schon und Damberger gestand ein: "In Halbzeit zwei konnten wir nicht mehr viel zusetzen. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen und ziehen unsere Lehren daraus." Nach dem Warnschuss Müllers dominierte die Rast-Elf, nicht nur mit dem kämpferischen Element, sondern auch mit richtig gutem Kombinationsfußball und schön herausgespielten Treffern.

Zunächst wuchtete Martin Pasieka einen von Marco Lorenz perfekt geschlagenen Eckball ins Tor. Sein zweiter Streich gelang ebenfalls nach einer Ecke. Nachsetzen lohnt sich, war die Devise, denn mit Vollspann hämmerte der Stürmer das von der Latte abprallende Leder zum 2:0 über die Linie. Ein aus 18 Metern in die untere Ecke gezirkelter Freistoß von Lorenz schuf endgültig Klarheit, das 4:0 ging auf die Kappe von Andreas Schimmerer. Bastian Kilger versuchte es mit einer Grätsche und lenkte den Ball ins eigene Tor.

SVE-Trainer Bernd Rast sprach von einer "Weiterentwicklung" und von einem "gesteigerten Selbstbewusstsein" seiner Mannschaft. "Alle hatten heute den Kopf weiter oben, die Brust weiter draußen", interpretierte er die Körpersprache seiner Elf. Sonderlob gab es für Konstantin Graßl, der sich unter anderem um das Abschirmen von Torjäger Müller kümmerte, für den zweifachen Torschützen Pasieka und für die Routiniers Klaus Herrmann und Lorenz, die zunehmend für mehr Zugriff im Mittelfeld sorgten.
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