Arbeitskreis Dorfchronik hofft auf weitere Dokumente und Mitarbeiter
Mehr Texte und Fotos

Lokales
Etzenricht
06.05.2015
0
0
Der vor wenigen Wochen gegründete "Arbeitskreis Dorfchronik" hat in den nächsten Wochen viel vor. Die Resonanz auf den NT-Artikel "Banges Warten im Keller" über die letzten Kriegstage in Etzenricht hat dem Arbeitskreis viele Impulse gegeben.

"Das ist für uns ein Türöffner, wir wollen im Gespräch bleiben und vor allem das Wissen der älteren Mitbürger nutzten und festhalten", sagt Bürgermeister Martin Schregelmann. Wer also über altes Bild- und Textmaterial verfügt oder in persönlichen Gesprächen Informationen über die Zeit ab etwa 1938 liefern kann, kann den Machern der Dorfchronik enorm weiterhelfen. Der Arbeitskreis hat inzwischen selbst eine Liste mit fast 100 Ansprechpartnern erstellt und wird auf die alteingesessenen Etzenrichter zugehen. "Noch besser wäre es, wenn sich die Leute bei uns melden", lautet der Wunsch der Mitarbeiter.

Im nächsten Schritt werden die möglichst genau datierten Beiträge gesammelt und für eine spätere Verarbeitung registriert. Wertvolle Tipps bekam das Team von Fritz Heiß aus Maierhof. Er hat selbst eine Chronik für seinen Heimatort erstellt und informierte über seine Erfahrungen.

Die Vorsitzenden der örtlichen Vereine erhalten in den nächsten Tagen ein Anschreiben der Gemeinde. Sie werden um weitere Informationen gebeten.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist am Dienstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr im Rathaussaal. "Jeder kann kommen, wenn er Zeit und Lust dazu hat. Das Thema verspricht Spannung", betont Schregelmann. "Wir können auf der bestehenden, von dem Vorfahren der Familie Wölfinger erstellten Chronik aufbauen."
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.