Bessere Nutzung der Schaukästen gefordert - Bauantrag zum zweiten Mal abgelehnt - Spatenstich ...
Vergilbte Nachrichten

Die Gemeinde stellt neben dem Rathaus Schaukästen für aktuelle Informationen zur Verfügung. Die Beiträge der Vereinsnachrichten sind jedoch teilweise völlig veraltet. Bild: war
Lokales
Etzenricht
22.09.2015
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Um die Situation der Schaukästen am Rathaus zu verbessern, appellierte Renate Müller an den Gemeinderat und die Nutzer: "Es kann nicht sinnvoll sein, dass dort Einladungen für Jahreshauptversammlungen 2013 oder vergilbte alte Zeitungsausschnitte aushängen." Sie bat um Vorschläge für eine verbesserte Nutzung.

Auch im zweiten Anlauf lehnte der Gemeinderat den Antrag von Karl und Anna Beßenreuther ab, einen Geräteschuppen in der Sandstraße 4 zu errichten. Gegenüber der ersten Planung hatten die Antragsteller Punktfundamente durch eine Bodenplatte ersetzt und Alternativlösungen für die Ableitung von Regenwasser eingebaut. Doch vor allem mit Blick darauf, dass das Gebäude über 200 Quadratmeter umbauten Raum hätte, fiel die Entscheidung nach ausführlicher Erörterung klar (10:1) aus.

Allein Hans Beutner sprach sich für eine Genehmigung aus: "Ich sehe überhaupt kein Problem, wir sollten den Bau errichten lassen. Die Fläche von neun mal sechs Meter finde ich nicht groß." Josef Weidensteiner warnte dagegen: "Wir würden einen Präzedenzfall schaffen, der uns im ganzen Dorf einholt." Ähnlich argumentierte Reinhard Kleber. "Das Volumen sprengt jeden Rahmen." Das Einvernehmen erhielt Karl-Heinz Roth für die Nutzungsänderung eines Wohnraumes in ein Büro am Kirchplatz 13.

Bürgermeister Martin Schregelmann wies darauf hin, dass es ab sofort wegen Straßenbauarbeiten im Trippacher Weg zu sporadischen Verkehrseinschränkungen kommen könne.

Der Gemeinderat erhielt eine Einladung zum Spatenstich am Radweg von Etzenricht nach Kohlberg am Montag, 28. September, am Sportplatz in Etzenricht. Beutner berichtete von einem Gespräch mit einem Anlieger im Kurvenbereich der Weidener Straße, der zugesagt hatte, seine Fahrzeuge künftig im eigenen Hof zu parken. Damit sei die Diskussion über ein Parkverbots hinfällig.
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