Beutner-Hof rüstet sich für Fest am Sonntag - Familie legt weiteren Gebäudeteil frei
Junges Gemüse trifft alten Keller

Lokales
Etzenricht
24.09.2014
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Die Familie Beutner veranstaltet am Sonntag, 28. September, ihr 13. Hoffest. Zuletzt waren 1500 Besucher da, nicht zuletzt um sich ein Bild von den seit zehn Jahren laufenden Renovierungsarbeiten an dem preisgekrönten Baudenkmal zu machen.

In den zurückliegenden 18 Monaten richteten die Beutners den historischen Mostkeller her. Er ist älter als das Haupt- und Wohngebäude aus dem Jahr 1909. Das bezeugt das dort fest installierte Granitfass, das vermutlich als Mostzuber oder Krautfass genutzt wurde. Darin ist Jahreszahl 1834 eingemeißelt.

Beutner geht davon aus, dass der über 300 Kilo schwere Koloss in der damals üblichen Weise vor dem Kellerausbau versenkt wurde. Anschließend wurde vermutlich darum herumgemauert.

Seniorchefin Frieda Beutner, die vor kurzem 81. Geburtstag feierte, war am Anfang eher skeptisch, was die Rekonstruktion des Kellers anging. "Jetzt ist sie begeistert", freut sich ihr Sohn Hans.

Das Hoffest beginnt am späten Vormittag. Ab 11.30 Uhr ist der historische Backofen aus dem Jahr 1830 auf Betriebstemperatur. Gegen Regen und sengende Sonne stehen Zelte bereit. Es gibt Braten, Bratwürste, Kürbissuppe, am Nachmittag Pizzabrot, Zwiebelkuchen, Torten und vieles mehr. Interessierte können 30 Sorten Obst und Gemüse direkt ab Hof kaufen. Ebenso ist Sauerkraut aus dem Fass im Angebot, dazu kommen Zier- und Esskürbisse unterschiedlichster Größen und Farben. Irene Beutner präsentiert Eingemachtes von A wie Apfel -Kürbis-Marmelade bis Z wie pikante Zucchini. Dazu spielt die "Neistedter Zoiglmusi" auf. Im historischen Zwitscherkeller gibt es Gelegenheit, mit edlen Tropfen aus dem Burgenland anzustoßen. Ein befreundeter Winzer liefert Weine vom Blaufränkischen bis zum Grünen Veltliner.
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