Blaskapelle klingt gut

Mitglieder und Musiker für ihre langjährige Treue zur Blaskapelle zu ehren, ist für Vorsitzenden Harald Faltenbacher (rechts), Bürgermeister Martin Schregelmann (Zweiter von rechts) und für Gisela Weß vom nordbayerischen Musikbund (links), eine der schönsten Aufgaben. Bild: wlr
Lokales
Etzenricht
26.03.2015
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Die Werbeaktionen haben gewirkt. Über Nachwuchsprobleme klagt die Blaskapelle nicht. Auch der Vorsitzende schlägt in der Jahreshauptversammlung harmonische Töne an.

Vorsitzender Harald Faltenbacher blickte zuversichtlich in die Zukunft. "Es funktioniert alles super und harmonisch. Wir haben dank unserer zahlreichen Werbeaktionen für die Kapelle 22 Kinder in der Ausbildung und somit tragen die Bemühungen, neue Musiker zu bekommen, mittlerweile Früchte." Faltenbacher sprach von einem Generationsloch, das in den vergangenen Jahren entstand, nun aber wegen der guten Jugendarbeit gestopft werde. Dafür zeichnen auch die Ausbilder Annemarie Bauer, Sabine Schreglmann, Ernst Ebneth, Tobias Smola, Anita Dubiel und der Vorsitzende selbst verantwortlich.

Gisela Weß, Kreisvorsitzende des nordbayerischen Musikbundes, Bürgermeister Martin Schregelmann sowie Faltenbacher ehrten Mitglieder für ihre Treue: Linda Hammer, Ericht Kern, Herbert Krauß und Martin Kammerer für 25 Jahre sowie Michael Erfurt für 15 Jahre (darunter fünf Jahre als Dirigent). Ein besonderes Anliegen war es dem Vorsitzenden an Eva Feige und Marie-Luise Krauß ein Geschenk zu übergeben, da sie stets mit anpacken.

Bürgermeister Martin Schregelmann fand es schön, dass die Blaskapelle wieder so gut aufgestellt sei. "Ihr seid ein Kulturträger der Gemeinde, der weit über die Ortsgrenze hinaus bekannt ist. Es ist schön, dass Musiker wie Harald Faltenbacher, die schon als Kinder in der Blaskapelle gelernt haben, immer noch dabei sind und mit großem Engagement den Verein vorantreiben." Schregelmann dankte der Kapelle für die Unterstützung beim Dorffest und hofft, dass sie "2016 wieder dabei sind". Da für die neu angeschaffte Anlage kein Anhänger mehr benötigt werde, wurde das Fahrzeug verkauft. Das und zahlreiche Auftritte der Kapelle sorgen für ein solides Finanzpolster. Anita Dubiel stellte der Kapelle einen Laptop zur Verfügung.
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