"Edeka steht zu Etzenricht"

Vieles, was heute Weiherhammerer Industriegebiet ist, steht auf früherem Etzenrichter Grund.
Lokales
Etzenricht
14.02.2015
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Was soll ich dazu sagen? Gefallen tut's mir überhaupt nicht. " Bürgermeister Martin Schregelmann und der Etzenrichter Gemeinderat sind nicht gut auf ihre Kollegen in Weiherhammer zu sprechen.

"Die lehnen den Etzenrichter Flächennutzungsplan ab, der vorsieht, dass sich ein Edeka-Markt ansiedeln kann. "Ich kenne keinen anderen Fall, dass eine Nachbargemeinde so etwas getan hat", ärgert sich Schregelmann. Dafür erinnert er sich gut an die 70er Jahre: "Damals haben wir Weiherhammer kräftig unterstützt. Vieles, was heute Weiherhammerer Industriegebiet ist, steht auf früherem Etzenrichter Grund. Da sind wir freiwillig zurückgetreten." Mit seinem Weiherhammerer Bürgermeisterkollegen Ludwig Biller hatte Schregelmann bis Freitagvormittag noch keinen Kontakt.

Dafür aber mit Edeka: "Die finden das auch nicht schön, stehen aber zu Etzenricht." Und Schregelmann warnt: "Wenn es hart auf hart kommt, hat mal weder die eine noch die andere Gemeinde einen Einkaufsmarkt." Am Ziel, bis Sommer den Bebauungsplan für Edeka und das Sondergebiet aufzustellen, hält er fest. Vorerst sind aber die Behörden am Zug. Das Landratsamt hat die Bedenken aus Weiherhammer an die Höhere Landesplanung der Regierung der Oberpfalz weitergeleitet und wartet nun auf eine Stellungnahme. Damit keine Zeit verloren geht, erfolgt parallel dazu die zweite Auslegung des Flächennutzungsplans. Danach hat das Landratsamt drei Monate Zeit, über den Flächennutzungsplan von Etzenricht zu entscheiden. Die Genehmigung dürfte der Gemeinde nur versagt werden, wenn der Plan rechtswidrig wäre.
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