Elfmeter kurz vor Ende

Lokales
Etzenricht
09.07.2015
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Regionalligist FC Amberg kassiert im vierten Vorbereitungsspiel die erste Niederlage. Beim 1:2 am Mittwochabend gegen den Landesligisten SV Etzenricht fällt der entscheidende Treffer erst in der Nachspielzeit.

"In Etzenricht werden wir wieder viel experimentieren. Das Ergebnis ist absolut zweitrangig", hatte Ambergs Trainer Timo Rost vor der Partie gesagt. Er probierte einige taktische Dinge aus und brachte zudem - wie sein Etzenrichter Kollege Michael Rösch - alle fitten Akteure zum Einsatz. Verzichten musste Rost auf die angeschlagenen Benny Werner und Jan Fischer sowie auf Youngster Mario Schmien und auf Kapitän Michael Plänitz, der nach seinem Einsatz am Dienstag in der Ostbayernauswahl gegen den SSV Jahn Regensburg geschont wurde.

Erneut ließ der FCA-Trainer gegenüber dem 2:1-Sieg bei der DJK Gebenbach eine völlig andere Startformation auflaufen, die in der ersten Hälfte spielbestimmend war. Die erste nennenswerte Chance hatten dann die Gäste nach 13 Minuten, als Tobias Wiesner hoch im Strafraum angespielt wurde und aus 16 Metern direkt abzog. SVE-Schlussmann Michael Heisig lenkte den Ball gerade noch über die Latte.

Der Lohn für den ungemein viel Druck ausübenden Regionalligisten dann in der 16. Minute, als Etzenrichts Klaus Herrmann in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor und Christian Knorr nur noch zum 0:1 einzuschieben brauchte. Auch in der Folgezeit agierten die Gelb-Schwarzen überlegen, fanden aber gegen die immer sicher stehende SVE-Defensive trotz sich bietender Chancen keinen Weg, den zweiten Treffer zu markieren.

"In den ersten 45 Minuten haben wir gut gespielt, dann kam der Bruch", resümierte Ambergs Sportlicher Leiter Bernd Scheibel zum Verlauf der zweiten Hälfte. Das lag zum einen daran, dass Etzenricht von Minute zu Minute mutiger wurde, und zum anderen daran, dass der FC angesichts der vielen Auswechslungen den Rhythmus verlor sowie die Zweikämpfe nicht mehr so entschlossen annahm. "Das ist aber kein Beinbruch. In der jetzigen Phase der Vorbereitung ist es normal, dass die letzte Frische im Kopf fehlt", so Scheibel.

Der gastgebende Landesligist stand viel höher und störte so den Aufbau der Amberger. Ein Abwehrfehler führte dann zum 1:1 (73.), als Martin Pasieka aus elf Metern traf. Und das 2:1 markierte Herrmann in der 91. Minute per Foulelfmeter, den Torwart Stefan Schober an Klaus Moucha verursacht hatte. Für den FC Amberg geht es nun am Samstag, 11. Juli, um 18 Uhr im letzten Härtetest zum Ligakonkurrenten TSV Rain am Lech.
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