Engagierte des OWV erinnern an das Jubiläum
Steinkreuz vor 25 Jahren aufgestellt

Lokales
Etzenricht
12.09.2015
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Das Steinkreuz am Weinberg dient dem Wanderer mit dem Spruch, der darauf zielt, Einkehr zu halten, nachzudenken und vielleicht in der Stille der Natur ein Gebet zu sprechen. Wozu Steinkreuze einst aufgestellt wurden, ist heute oft vergessen. Steinmale markieren Grenzlinien zwischen Ortschaften. Feldkreuze wurden aus religiösen Gründen platziert.

Das vor 25 Jahren vom OWV Etzenricht aufgestellte Kreuz aus Granit am Weinberg beim Neunkirchner Weg dient dazu, den höchsten Punkt von Etzenricht (498 über Normalnull) zu markieren. Das Kreuz samt Korpus war eine Spende von der Steinmetz-Firma Reithel aus Weiden. Der bereits verstorbene Etzenrichter Alfred Fischer hatte es für den Oberpfälzer Waldverein erworben. Der damalige OWV-Vorsitzende Alfons Grünbauer hat mit den Mitgliedern Alfred Fischer, Willi Wittmann, Hans Fuhrmann, Alfons Wällisch (alle bereits verstorben) und Karl Dangrieß sowie Johann Uschold per Handarbeit das Kreuz auf den Sockel mit Führungsschienen aus Eisen befestigt und aufgestellt.

Waldbesitzer Franz Mulzer hat das Aufstellen des Kreuzes damals genehmigt. Das Material für die Inschriften besorgte Johann Uschold, der auch die Graveurarbeiten erledigte, die immer noch wunderbar zu lesen sind. Alfons Grünbauer hatte die Idee für den Spruch. Wanderer die auf dem Wege vorbeikommen, schmücken oft das Kreuz.
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