Etzenricht ist gewarnt

Lokales
Etzenricht
25.04.2015
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Der SV Etzenricht hat den zweiten Teil der Regensburger Wochen vor sich. Und die Mannschaft von Michael Rösche will mit dem Sportclub eine offene Rechnung begleichen.

Am Samstag, 25. April, 16 Uhr, trifft der SV Etzenricht auf der Sportanlage in der Alfons-Auer-Straße auf das Landesliga-Schlusslicht SC Regensburg. Gewarnt sind die Etzenrichter Kicker genug, denn sie bezogen eine schmerzliche Heimniederlage gegen den Sportclub.

2:0 und 3:1 lag der von Bernd Rast damals trainierte SV bei Sonnenschein komfortabel vorne. Mit dem aufziehenden Gewitter über der Siegfried-Merkel-Sportanlage kippte die Partie aber. Der dreifache SC-Torschütze Simon Steinbauer und seine Kollegen drehten diese in ein aus Etzenrichter Sicht enttäuschendes 3:4.

Das letzte Erfolgserlebnis der Donaustädter ist noch nicht lange her. Es datiert vom 11. April und war ein 2:1-Heimsieg gegen den FV Vilseck. Generell holte der SCR einen Großteil von insgesamt 17 Punkten gegen die gleichen Teams. Sechs Zähler gegen Vilseck, vier gegen Waldkirchen und zwei gegen Tegernheim zeugen von einer gewissen Spezialisierung. Und der Zug in Richtung Relegation ist für den SC noch nicht abgefahren. Die Differenz zu Platz 16 (FV Vilseck) beläuft sich auf vier Punkte bei noch fünf ausstehenden Terminen. Die Frage - Relegation oder nicht? - ist seit Mittwoch noch offener, denn der TV Schierling zog mit dem Respekt einflößenden 3:0 im Derby gegen Bad Abbach gleich und hat wie der SVE und der TSV Waldkirchen nun 37 Zähler angehäuft. TV und TSV haben zudem ein Spiel weniger bestritten und können weiteren Boden gut machen.

Dass der Sportclub sich nicht aufgegeben hat, deutete sich schon Ende Oktober an, als das Urgestein Peter Bachmeier (59) das andere Urgestein Reinhard Diermeier (57) als Trainer beerbte. Differenzen mit der Mannschaft waren der Auslöser.

Beim 2:0 gegen den SV Fortuna trat die Elf des SVE mit Leidenschaft, Disziplin und absolutem Siegeswillen auf und erntete Lob vom Trainer. Michael Rösch fordert: "Wir wollen an diese Leistung anknüpfen, einen weiteren Dreier nachlegen und aufgrund der Hinrunden-Niederlage Wiedergutmachung betreiben."

Ihm ist wohl aber auch bewusst, dass in der Liga jeder gegen jeden verlieren kann und keine Geschenke verteilt werden. "Wir wissen haargenau, dass wir einmal mehr an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, wenn wir diese wichtigen Punkte für uns buchen wollen." Die Aufstellung wird sich marginal verändern. Michael Heisig kehrt nach nur einwöchiger Sperre auf seinen Stammplatz im Tor zurück, ansonsten deckt sich die Besetzungsliste mit der vom vergangenen Samstag.
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