Frosch besucht Dorfweihnacht

Eine Wiederholung der Dorfweihnacht gilt als wahrscheinlich. Kindergarten- und Schulkinder, Sänger und Nachwuchsmusiker der Blaskapelle bereicherten den Adventssonntag mit ihren Beiträgen. Die vielen Gäste im weiten Rund waren aufmerksame Zuhörer. Bild: war
Lokales
Etzenricht
16.12.2014
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1:0 für den Förderverein des SV trotz widriger Bedingungen. "Ich schätze, dass so um die 350 Leute kamen, und schon diese Resonanz lohnte den Aufwand", freute sich Organisator Ulrich Danzer.

Der Hof des Gasthauses Hermann füllte sich bereits gegen 16 Uhr. Einige Gäste hatten mit Regenschirmen gegen das nasse Wetter vorgesorgt. Andere nutzten die den Platz einrahmende Zelte gegen den zeitweise einsetzenden Nieselregen.

Zweijähriger Turnus

Danzer, der die "Erste Etzenrichter Dorfweihnacht" zusammen mit den SV-Fördervereinsvorsitzenden Andreas und Roland Schmid auf die Beine gestellte hatte, war gegen 20 Uhr zufrieden. Und er denkt weiter. Er will die Veranstaltung aufgrund des Zuspruchs künftig ausbauen. "Gut vorstellbar, dass die Dorfweihnacht unter dem Dach der Vereinsgemeinschaft in zweijährigem Rhythmus, abwechselnd mit dem Dorffest im Sommer, eine feste Einrichtung wird."

Dass das Publikum mitzog, war sicherlich auch ein Verdienst der Auftritte von verschiedenen Kulturträgern aus der Gemeinde. Jede Gruppe brachte eine eigene Fangemeinde mit, auch die zentrale Lage im Ortskern war ein Erfolgsfaktor.

So sangen zum Auftakt die Mädchen und Buben des Kindergarten St. Nikolaus. Ramona Fink, die Leiterin des Gospelchors Weiherhammer und Erzieherin am Kiga, hatte mit den Kleinen Weihnachtslieder einstudiert. Alle Akteure waren voll bei der Sache.

Danach hatten die Schulkinder aus Etzenricht und Kohlberg ihren Auftritt. Begleitet von Lehrerin Anneliese Weigert am Keyboard sangen sie weihnachtliche Weisen, sogar auch in tschechischer Sprache. Harald Faltenbacher, Chef der Blaskapelle, gab den Ton bei der mit ganz jungen Nachwuchsmusikern bestückten Formation an, die reichlich Beifall erntete.

Generalprobe für Chor

Mit von der Partie war auch der gemischte Chor des Gesangsvereins 1906, der sein Engagement gleichzeitig als Generalprobe für das Weihnachtssingen am kommenden Sonntag vor dem Rathaus nutzte. Zusammen mit dem Posaunenchor der evangelischen Kirche und der Blaskapelle treten die Sänger dort um 15.30 Uhr auf.

Für Essen und Trinken war gesorgt, Bestnoten erhielten der "Jagertee" und der "heiße Hugo". Den Hauptpreis bei der Tombola, einen Fernseher, zog Florian Nittke. Selbstgebastelte Deko-Artikel, Weihnachtsbäume aus Metall und Holz fanden zufriedene Kunden. Bereits am Montagmittag war der Abbau geschultert. "Dank an das komplette Team, das wie ein Uhrwerk gearbeitet hat", sagte der SV-Vorsitzende zu seinen Leuten.
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