Gemeindemitarbeiter testen Elekro-Smart des Bayernwerks
Mit Strom auf der Straße

Bürgermeister Martin Schregelmann (links) und die Gemeindemitarbeiter können sich eine Woche lang von der Leistungsfähigkeit eines Elektroautos überzeugen. Bild: war
Lokales
Etzenricht
13.11.2015
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Eine Woche lang testeten Bürgermeister Martin Schregelmann und die Mitarbeiter des Bauhofes sowie der Verwaltung einen Elektro-Smart, den das Bayernwerk zur Verfügung stellt. Markus Windisch, Kommunalbetreuer des Bayernwerks, übergab die Autoschlüssel und zeigte das richtige Handling des Fahrzeuges. "Der Elektromotor kann sich zu einem wichtigen Antrieb für die Zukunft entwickeln, denn er bringt viele Vorteile mit sich", sagte Windisch.

Verkehrsstudien zeigen, dass sich rund 90 Prozent aller Fahrten in Deutschland mit dem Auto in einem Radius von 50 Kilometern bewegen. Für ein Elektroauto sei das ideal, betonte Windisch.

"Für uns ist das eine passende Möglichkeit, denn wir liebäugeln damit, den Bauhof mit einem kostengünstigen Transportmittel auszustatten. Wir werden das im Gemeinderat noch ausdiskutieren", quittierte der Bürgermeister die Leihgabe. Das Bayernwerk setzt auf die zukunftsweisende Technologie und bietet Kommunen die Möglichkeit, Elektroautos für Dienstfahren zu testen. Dort solle man den Umgang mit dem Gefährt lernen. Die Mitarbeiter der Gemeinde probierten eine Woche lang den E-Smart. Danach fährt er in Neustadt.

Bei optimalen Bedingungen besitzt das Auto eine Reichweite von 130 Kilometern. Nach gut sechs Stunden Ladezeit an einer herkömmlichen 230 Volt-Steckdose ist es voll geladen. "Nimmt man einen Strompreis von 25 Cent an, so kosten eine Landung für die 130 Kilometer-Distanz nur fünf Euro", rechnet Windisch vor.

50 PS stecken unter der Haube Der Smart verfügt über eine Reichweiten- und eine Ladestands-Anzeige sowie einen Tempomat und ist mit einem Automatikgetriebe ausgestattet.
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