Gemeinderat stimmt über einige Dauerbrenner ab
Treppe soll weg

Lokales
Etzenricht
30.06.2015
0
0
In der Junisitzung arbeitete der Gemeinderat einige Punkte ab, die schon einmal auf der Tagesordnung gestanden haben. Es fielen Entscheidungen über die Treppe von der Bahnhofs- in die Sperlhammerstraße, den Vertrag mit dem Freistaat für den Radweg nach Kohlberg und einen neuen Rasentraktor.

Umstrittene Treppe

Nach mehrwöchiger Bedenkzeit entschied der vollzählige Rat, dass die Treppe von der Sperlhammerstraße in Richtung des inzwischen bedeutungslosen Bahnhofs abgerissen und nicht erneuert wird. Die Meinungen drifteten auseinander. Während Renate Müller (CSU), Willy Koegst, Rudolf Teichmann, Elke Waldeck (alle SPD) und Hans Beutner (UPW) sich für den Erhalt stark machten, stimmte die Mehrheit (8:5) für den Abbruch, der rund 12 500 Euro kostet. "Die Situation hat sich gegenüber der Erstellung wesentlich verändert, der Bahnhof hat nicht mehr den Stellenwert, der Friseurladen besteht nicht mehr", sagte Josef Weidensteiner (CSU).

Bürgermeister Martin Schregelmann hat mit dem Straßenbauamt wegen des Radwegs Etzenricht-Kohlberg Gespräche mit einem positiven Ergebnis geführt. Hintergrund war die Befürchtung, dass langfristig die Gemeinde für Schäden auf den für die Waldbewirtschaftung verbreiterten Streckenabschnitten aufkommen hätte müssen. Die Kostenverteilung für eine Erneuerung dieses Abschnitts sei nicht Gegenstand dieser Vereinbarung.

Die entscheidende Passage im Kontrakt lautet nun: "Bei Erneuerung des Begleitweges ist eine gesonderte Vereinbarung hinsichtlich der Kostentragung zwischen der Straßenbauverwaltung und der Gemeinde abzuschließen." Gemeinderat Teichmann erklärte: "Man muss uns zugestehen, die bestmöglichen Bedingungen für Etzenricht zu erreichen."

22 000-Euro-Investition

Punkt drei in der Wiedervorlage betraf den Kauf eines Rasentraktors für Mäharbeiten auf dem Sportplatz. Die Fraktionen entschieden sich für den Typ "Stiga Titan 540 D" für 22 000 Euro. "Wegen der Handhabung können wir alle damit gut leben, auch der Sportverein", meinte Reinhard Kleber (CSU). "Der Zulieferer kommt aus der Umgebung und ermöglicht bestmöglichsten Service", urteilten Ulrich Danzer (UPW).
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.