Generalprobe gegen Röslau

Nicht nur Konstantin Graßl (Bild) spielte beim 2:1 gegen den FC Amberg stark. Die gesamte Etzenrichter Mannschaft will ihre gute Leistung im Test gegen FCVW Röslau bestätigen. Bild: war
Lokales
Etzenricht
11.07.2015
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Der SV Etzenricht hat sich für die Generalprobe einen schweren Gegner ausgesucht. Eine Woche vor dem Saisonstart der Landesliga Mitte treffen die Blau-Schwarzen auf den FC Vorwärts Röslau.

(war) Der letzte Test für den SVE steigt am Samstag, 11. Juli, um 14.30 Uhr auf eigenem Platz gegen Röslau. Der FC Vorwärts ist ein Gegner nach Maß, schloss die zurückliegende Serie als Tabellenvierter der Landesliga Nordost ab und zählt nicht von ungefähr zu den Favoriten in dieser Staffel. Trainiert werden die Oberfranken vom Ex-Etzenrichter Trainer Rüdiger Fuhrmann.

Die Röslauer Ansprüche werden durch die Neuzugänge untermauert. Bei nur einem Abgang erweiterte Fuhrmann seine Wahlmöglichkeiten mit "Heimkehrer" Christian Neumann (TSV Konnersreuth), Lukas Jankowski (SV Poppenreuth), Benjamin Lauton (SpVgg Wiesau), Fabian Sturm (SpVgg Oberkotzau), Adrian Kießling ( Bayern Hof) und Marco Siniawa (TSV Thiersheim). Auf letztgenannten Stürmer ruhen die Hoffnungen im Angriff, denn Siniawa erzielte zuletzt 23 Treffer in 33 Spielen für seinen alten Verein. Zusammen mit dem angestammten Torjäger Markus Walther, der kontinuierlich für rund zwei Dutzend Tore pro Saison sorgt, verfügt Fuhrmann über ein hervorragendes Sturmduo. Die bisherigen Testspielresultate der FC: 1:2 in Cham, 5:0 in Erbendorf und 1:2 im Pokalwettbewerb gegen Neudrossenfeld.

Die Testspielpaarung SVE - FCV ist bereits die dritte Auflage in diesem Jahr. 1:1 endete die erste auf neutralem Platz in Cheb im Februar, 2:2 im März auf dem B-Platz in Etzenricht. Damals musste sich Trainer Michael Rösch wegen Personalproblemen selbst einwechseln. Diese missliche Situation existiert nicht mehr. Der Kader ist breit angelegt, die "Neuen" integrieren sich gut.

Das 2:1 zuletzt gegen den Regionalligisten FC Amberg will man aber nicht überbewerten. Es fördert jedoch das Selbstvertrauen und weckt das Publikumsinteresse für die Pflichtspiele. Auffällig am Mittwoch war, dass sich die Rösch-Truppe gegen der FCA nicht einmauerte, sondern immer wieder spielerische Lösungen suchte, um von einer der Verteidigung auf die Offensive umzuschalten. Aus dem überzeugenden Kollektiv setzte Marco Lorenz immer wieder Impulse, bestritt eine überragende Partie mit Augenhöhe zu den Technikern im Regionalligateam. Nach dem Wechsel ließ die umgebaute Abwehrkette um die abgeklärt wirkenden Konstantin Graßl, Tobias Scharl, Uli Herrmann und Andy Mark keine nennenswerte Amberger Chance zu. Über Martin Pasieka, den schnellen Andreas Koppmann und den eingewechselten Stephan Herrmann liefen rasante Konter.

"Ich bin zufrieden, verfalle aber keineswegs in Euphorie", bilanzierte Rösch. Röslau sieht er als "echt starken Testspielpartner", gegen den sich der letzte Feinschliff holen lässt. "Das Ergebnis ist zweitrangig, wir arbeiten auf den 17. Juli hin und nur das zählt." Aus privaten Gründen fehlt Klaus Herrmann. Eventuell wird Johannes Pötzl nach langer Verletzungspause und Aufbautraining wieder auflaufen.
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