Geschätzt und geachtet

Herbert Dorner (mit Urkunde), daneben seine Ehefrau Gisela, feierte 70. Geburtstag und erhielt den Titel Altbürgermeister. Zu den Gratulanten zählten (von links) Reinhard Kleber und Hans Beutner (stellvertretende Bürgermeister), Bürgermeister Martin Schregelmann, Gemeinderat Josef Haller und Bürgermeister a. D. Anton Schrötter (von rechts) aus Algund sowie stellvertretender Landrat Albert Nickl. Bild: war
Lokales
Etzenricht
27.09.2015
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Herbert Dorner, von 1984 bis 2002 Bürgermeister von Etzenricht, wurde am 70. Geburtstag eine besondere Ehre zuteil. Auf einstimmigen Beschlusse des Gemeinderats erhielt er den Titel Altbürgermeister.

Es ist nach Dorners Auszeichnung mit der Goldenen Bürgermedaille 2002 und der 2009 verliehenen Ehrenbürgerwürde ein weiteres Zeichen der Wertschätzung. Bürgermeister Martin Schregelmann strich die Leistungen Dorners in seiner 18-jährigen Amtszeit heraus. Er erinnerte an Dorners Geschick bei der Konsolidierung des Gemeindehaushalts.

Große Projekte

Trotzdem seien die wichtigsten Investitionen für die Gemeinde und Bürger nicht auf der Strecke geblieben. Schregelmann zitierte Dorners Leitspruch: "Zuerst das Notwendigste, dann das Mögliche. Wenn dann noch etwas Geld übrig ist, erfüllen wir uns auch Sonderwünsche."

Der Redner nannte größere Projekte aus Dorners Dienstzeit. Drei Baugebiete entstanden, die Trinkwasserversorgung wurde ausgebaut, das Kanalnetz erweitert, der Kindergarten renoviert, das Rathaus umgebaut, das Feuerwehrhaus mit Bauhof errichtet und Dorferneuerungsmaßnahmen angestoßen. "Du hast den Ausspruch kreiert, ,die Vereine sind das Herz jeder Gemeinde'", ergänzte Schregelmann und erinnerte an Dorners Verdienste für die Vereine am Ort. Auch die Patenschaft mit Algund habe der 70-Jährige vorangetrieben.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl charakterisierte Dorner als "im Kollegenkreis geschätzten und geachteten wie sparsamen Bürgermeister, der wusste, was er wollte und mit Gespür und findigen Ideen nicht nur seine Pflicht erfüllte, sondern das Vertrauen der Bürger genoss". Bürgermeister a. D. Anton Schrötter aus Algund, jahrzehntelang Weggefährte Dorners, und der als "Außenminister" geschätzte Gemeinderat Josef Haller lobten: "Du hast die Patenschaft gepflegt, vertieft und den Zeiten angepasst."

Vereine sagen Dank

"Danke für die stetige Unterstützung in kleinen und großen Dingen", sagte stellvertretend SV-Vorsitzender Martin Auschner für alle Vereins- und Verbandsvertreter bei der Feier. Weiherhammers Altbürgermeister Georg Härning und Werner Windisch, der ehemalige VG-Leiter Georg Liedl und aktueller Mitarbeiter Günther Englert, Hausarchitekt Claus Hentschke, die kommunalen Mitarbeiter und die ehemalige Sekretärin Hanni Heberlein schlossen sich an. Eine Bläsergruppe der Blaskapelle unterhielt die Gäste, die sich im Goldenen Buch der Gemeinde verewigten.

Das Schlusswort gehörte dem Jubilar und Altbürgermeister selbst, der allen Weggefährten und Unterstützern dankte. Wichtig war für ihn bei der Ehrung die Entscheidung des Rates über alle Parteigrenzen hinweg. "Die Einstimmigkeit empfinde ich als Ehre und Anerkennung."
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